14 Quality and evaluation of groundwater models

Chair: Johannes Riegger, Bernd Hanauer, Ulrich Lang

Thursday, 15:45-17:30, 2

Mit der zunehmenden Bedeutung von GW-Modellen wachsen die Erwartungen an deren Aussagekraft d.h. ihre Prognosefähigkeit. Diesen Erwartungen steht eine komplexe Natur gegenüber, für die selbst mit hohem Erkundungsaufwand häufig nur eine geringe Informationsdichte für eine quantitative Beschreibung zur Verfügung steht. Das Hydrogeologischen Modell, die Anzahl und Repräsentativität der Messungen bezogen auf die natürliche Struktur und Dynamik des Systems sowie die Genauigkeit der zu Grunde gelegten Volumenströme bestimmen in hohem Maße die Qualität von Modellaussagen. Natürliche Schwankungen dagegen, die aus komplexen Zusammenhängen resultieren und über die meist nur Teilinformationen vorliegen, kennzeichnen nicht die Qualität des Modells sondern müssen vielmehr als Unsicherheiten begriffen, quantifiziert und bei der Ausweisung von Prognosegenauigkeiten in ihrer Variabilittät berücksichtigt werden. Das Spannungsfeld zwischen Modellqualität und natürlichen Schwankungen ist Thema dieser Session. Willkommen sind Beiträge bzgl. der Bewertung des Hydrogeologischen Modells, Multi-Model-Ansätze, Quantifizierung von natürlichen / systematischen Abweichungen, Modell bedingten Einflüssen, Prognosegenauigkeiten auch jenseits des Kalibrationsbereichs oder andere Beiträge zur Modellqualität.

 Thursday:
22.03.2018
15:45O 14.1: Johannes Riegger: Praxisbezogene Bewertung der Güte und Prognosefähigkeit von GW-Modellen
16:00O 14.2: Bernd Hanauer: Gütebewertung eines hydrogeologischen Modells für ein tiefes Grundwassersystem am Beispiel des überdeckten Sandsteinkeupers in Mittelfranken
16:15O 14.3: Ulrich Lang et al.: Modellanwendung in unterschiedlichen Skalen und Bewertung der Modellergebnisse am Beispiel des Grundwasserleitersystems der Heil- und Mineralquellen von Stuttgart
16:30O 14.4: Thomas Reimann et al.: Grundwasser-Management mit tiefreichenden Dichtwänden
16:45O 14.5: Thomas Metschies et al.: Erfahrungen aus der langfristigen Verifizierung eines regionalen Grundwasserströmungsmodells zur Prognose der Flutung eines ehemaligen Uranbergwerkes
17:00O 14.6: Stefan Broda et al.: Wochen-, Monats- und Jahreszeitenvorhersage von Grundwasserständen mit künstlichen neuronalen Netzen
17:15O 14.7: Alexander Renz et al.: Hybride physikalische und datengetriebene Grundwassermodelle zur Reduzierung der Modellunsicherheit in Echtzeitvorhersagesystemen
17:30Presentation of exhibitors
18:00

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Poster

P 14.1 Sven Fuchs, Ziesche Michael, Nillert Peter
Eine kritische Betrachtung zu empirischen Porositätsschätzungen auf Basis granulometrischer Untersuchungen als Datenbasis für geohydraulische Berechnungen
P 14.2 Jonas Haase, Wolfgang Gossel, Patricia Göbel
Numerisches Grundwasserströmungsmodell für das isolierte Grundwassersystem Baumberge (Kreis Coesfeld, NRW)
P 14.3 Marc Ohmer, Tanja Liesch, Nadine Göppert, Nico Goldscheider
Interpolationsmethoden für Grundwassergleichen – Auswirkungen der Auswahl auf weitere Berechnungen am Beispiel von Austauschvorgängen in der Region Donauried
P 14.4 Björn Panteleit, Sven Jensen
FREEWAT- FREE and open source Werkzeuge zum Wassermanagement

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