Quantifizierung von Uferfiltratanteilen im Grundwasser mit Isotopen und anthropogenen Spurenstoffen. Vergleich und Bewertung der Methoden und Verfahren

Christian Mair1, Erich Binder1, Florian Eichinger1
1 Hydroisotop GmbH

3.9 in Grundwasser-Oberflächenwasser-Interaktionen - vom Flussabschnitt zum Einzugsgebiet

Die Quantifizierung von Uferfiltratanteilen und deren Fließzeiten im Grundwasser spielt für die hydrogeologischen Verhältnisse an Brunnenstandorten hinsichtlich der Geschützheit und Qualität des Grundwassers eine wesentliche Rolle. Hierfür werden oft Parameter wie Sauerstoff-18 und Tritium, Chlorid, Bor, SF6 oder anthropogene Spurenstoffe wie der Süßstoff (Acesulfam-K) oder  Medikamente genutzt. Die verschiedenen Methoden zeigen Vor- und Nachteile, lassen sich jedoch, je nach den Verhältnissen am Standort, sehr gut für eine kombinierte Auswertung nutzen.   Vorgestellt wird ein Methodenvergleich unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten und Nachweisgrenzen der einzelnen Verfahren. Eine zusammenfassende Tabelle mit Empfehlungen schließt das Thema ab.