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DESCRIPTION:Die zun&auml\;chst f&uuml\;r April geplante Exkursion ins Einzu
 gsgebiet des Lehstenbachs im Fichtelgebirge konnte Ende Juni wie erhofft b
 ei nurmehr einstelligen Infektionszahlen und nicht zu nassem Wetter erfolg
 reich durchgef&uuml\;hrt werden. Verteilt auf zwei Gruppen starteten die R
 angerinnen und Ranger des GEOPARK Bayern-B&ouml\;hmen aus entgegengesetzte
 r Richtung ins obere Einzugsgebiet des Lehstenbachs\, um von Mitwirkenden 
 aus dem Projekt AquaKlif mehr &uuml\;ber die Forschung an Quellen\, im Moo
 r und am Bach zu erfahren.\nDie vom Naturfreundehaus durchs Tal heraufwand
 ernde Gruppe machte zuerst am Lehstenbach-Messwehr Station\, wo PD Dr. Sve
 n Frei vom Lehrstuhl f&uuml\;r Hydrologie die Charakteristika des Einzugsg
 ebiets und die Messungen des Landesamts f&uuml\;r Umwelt und der Universit
 &auml\;t Bayreuth erl&auml\;uterte.\nDie zweite Gruppe startete vom Waldst
 einparkplatz kommend am Schl&ouml\;ppnerbrunnen. Diese gut erreichbar am W
 eg liegende Quelle ist eine von &uuml\;ber 100 Quellen in Fichtelgebirge u
 nd Frankenwald\, die seit 1989 am Lehrstuhl f&uuml\;r Biogeografie untersu
 cht werden. Aktuell forscht Timothy Smith aus S&uuml\;dafrika im Quellenpr
 ojekt. Er erkl&auml\;rte die Besonderheiten der Quelllebensr&auml\;ume und
  ihrer Vegetation sowie Effekte von Trockenperioden auf S&auml\;ure- und S
 alzgehalt des Quellwassers. Live erlebbar waren neben der pH-Messung auch 
 die M&uuml\;cken\, die bei der Arbeit an Quellen plagen k&ouml\;nnen.\nDie
  beiden mittleren Stationen im Niedermoor und auf einer Moor-Renaturierung
 sfl&auml\;che &uuml\;bernahmen Lisa und Robin Kaule vom Lehrstuhl f&uuml\;
 r Hydrologie. Sie zeigten\, wie ein &bdquo\;echter&ldquo\; Moorboden aussi
 eht und sich anf&uuml\;hlt. Im vorangegangenen Sommer hatten sie das Moorg
 ebiet am Lehstenbach neu vermessen. &bdquo\;Gef&uuml\;ttert&ldquo\; mit ak
 tuellen und differenzierteren Bodendaten kann das Wasserhaushaltsmodell nu
 n den gemessenen Abfluss besser nachzeichnen und genauere Vorhersagen tref
 fen. Ganz klar zeigte sich\, dass das Lehstenbachmoor seit der letzten Ver
 messung auf dem R&uuml\;ckzug ist. Feuchtgebiete gelten als ein wichtiger 
 Hebel sowohl f&uuml\;r den Schutz des Klimas als auch die Anpassung an des
 sen Wandel &ndash\; im Torf ist viel Kohlendioxid festgesetzt\, gleichzeit
 ig sind Moore ein wichtiger Wasserspeicher. Wie also kann man sie sch&uuml
 \;tzen?Sicher nicht\, wenn alte Entw&auml\;sserungen verschlossen werden\,
  danach aber der Harvester bei der Holzernte neue Abflussrinnen ins Gebiet
  gr&auml\;bt. Es gilt mit Feingef&uuml\;hl f&uuml\;rs Wasser und seine Weg
 e vorzugehen und bei der Renaturierung sowohl die Wasserr&uuml\;ckhaltung 
 als auch die Verdunstung im Blick zu behalten. Zwar wachsen im Zentrum von
  Hochmooren keine Fichten\, wohl aber an deren Rand und in Niedermooren\, 
 allerdings meist kr&uuml\;ppelige Wuchsformen. Gut gemeinte fl&auml\;chige
  F&auml\;llaktionen der vor ca. 60 Jahren gepflanzten\, gro&szlig\;en Fich
 ten\, die viel verdunsten\, k&ouml\;nnen dazu f&uuml\;hren\, dass der dunk
 le Moorboden sich ohne Schatten besonders stark erw&auml\;rmt. Realistisch
 e Ziele\, differenziertes Vorgehen und ein langer Atem sind bei der Renatu
 rierung von Mooren gefragt.\nEs war zu sp&uuml\;ren\, wie alle sich freute
 n\, wieder gemeinsam drau&szlig\;en unterwegs sein zu k&ouml\;nnen. Manche
  der Rangerinnen und Ranger hatten schon erste F&uuml\;hrungen nach der Co
 rona-Zwangspause gehalten\, bei anderen stand dies an\, einige sind noch d
 abei\, die erste eigene F&uuml\;hrung zu konzipieren. Durch die Fortbildun
 g wurde deutlich: W&auml\;hrend die vielf&auml\;ltige Geologie der Region 
 eine Konstante unserer Kulturlandschaft bleibt\, kommt mit dem Klimawandel
  gerade beim Thema Wasser einiges in Bewegung.\n&nbsp\;\n-&gt\; Bericht zu
  Teil I / Theorie\n-&gt\; Aktuelles Programm der F&uuml\;hrungen im GEOPAR
 K Bayern-B&ouml\;hmen\n\nINSERT SLIDER:161026\,[300]
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SUMMARY:Kooperation GEOPARK & AquaKlif: Fortbildung 'Wasserhaushalt und Kli
 mawandel' - Teil II
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