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DESCRIPTION:Das bedeutendste Massenaussterben der Erdgeschichte fand vor 25
 2 Millionen Jahren statt. Pflanzenfossilien aus der Perm- und der Triaszei
 t von Deutschland und aus den Südalpen zeigen wie sich dieses Massenausste
 rben auch auf die Flora ausgewirkt hat.\nVor circa 260 Millionen Jahren be
 deckte das deutsche Zechsteinmeer ein Gebiet das von England bis nach Pole
 n reichte während die Südalpen einer ausgedehnte Flussebene glich. So unte
 rschiedlich diese Lebensräume auch waren\, dominieren doch überall Nadelbä
 ume\, und ein Großteil der Arten kam sogar in beiden Gebieten vor. Untersc
 hiede zwischen den beiden Gebieten entdeckt man vorwiegend in den seltenen
  Pflanzengruppen wie den Farnen\, den heute ausgestorbenen Samenfarnen\, d
 en Palmfarnen und Verwandten des Ginkgo. Ganz anders sehen die Floren nach
  dem Massenaussterben aus. Bereits vor etwa 245 Millionen Jahren\, nur 7 M
 illionen Jahre nach dem Massenaussterben haben sich die Lebensräume und au
 ch die Flora stark verändert. Deutschland entspricht einer Flussebene\, wä
 hrend sich die Südalpen am Nordwestrand des Tethys-Ozeans befinden. Kleine
 re Inseln ragen aus dem Meer. Sehr häufig sind die Farne\, in den Alpen zu
 sammen mit den Samenfarnen und Palmfarnen\, während in Deutschland zunächs
 t die Bärlappgewächse und später meterhohe Schachtelhalme und Nadelbäume v
 erstärkt auftreten.\nWelche Pflanzengruppen haben dieses Massenaussterben 
 vor 252 Millionen Jahren überlebt? Warum ist die Florenzusammensetzung vor
  und nach dem Massenaussterben so unterschiedlich? Welche Rolle spielt dab
 ei das Klima? Diese und ähnliche Fragen stehen heute im Brennpunkt der pal
 äobotanischen Forschung!\nVortrag der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft
  Bayreuth e. V.- Gäste und Studenten sind herzlich willkommen!
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SUMMARY:Frau Dr. Evelyn Kustatscher\, Naturmuseum Südtirol\, Bozen: Die Flo
 ra Mitteleuropas vor und nach dem größten Massenaussterben der Erdgeschich
 te vor 252 Millionen Jahren
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