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DESCRIPTION:Landschaft entwickelt sich unter dem Einfluss von Natur und Kul
 tur. Natürliche Faktoren führen stets zur Veränderung der Landschaft\; dur
 ch Gestaltung versuchen Menschen immer wieder\, eine stabile Lebensgrundla
 ge in ihrer Landschaft herzustellen. Dabei existieren bestimmte Vorstellun
 gen oder Ideen\, die auf jeden Fall stabil sind: Man bringt Landschaften m
 it der Vorstellung eines stabilen Paradieses\, eines stabilen Arkadien ode
 r auch der Idee einer stabilen Natur in Verbindung. Dabei ergibt sich eine
  Schwierigkeit: Natur ist einerseits das sich verändernde Untersuchungsobj
 ekt von Naturwissenschaftlern\, andererseits eine Vorstellung von Stabilit
 ät. Wenn von Naturschutz die Rede ist\, müsste deutlicher gesagt werden\, 
 was man damit meint: entweder die dynamische natürliche Entwicklung oder d
 ie Bewahrung eines für schön oder interessant gehaltenen Status quo. Das Z
 iel der Dynamik\, das bei einem Wildniskonzept im Naturschutz verfolgt wir
 d\, lässt viele Pflanzen- und Tierarten verschwinden\, begünstigt aber and
 ere\, die sich neu ausbreiten können – allerdings nicht diejenigen\, bei d
 em es um die Unterschutzstellung eines Gebietes genau ging. Will man spezi
 elle Arten oder ein bestimmtes Landschaftsbild bewahren\, braucht man die 
 Pflege eines Schutzgebietes. Dann betreibt man im naturwissenschaftlichen 
 Sinn aber keinen Naturschutz\, sondern bewahrt Strukturen einer Landschaft
  mit ihrer Biodiversität.\nVortrag der Naturwissenschaftlichen Gesellschaf
 t Bayreuth e. V.- Gäste und Studenten sind herzlich willkommen!
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SUMMARY:Prof. Dr. Hansjörg Küster\, Leibniz Universität Hannover: Landschaf
 tsgeschichte und Entwicklung der Biodiversität
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