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DESCRIPTION:Modelle zur Kohlenstoffspeicherung in Böden nutzen den Paramete
 r \'Tongehalt\' als empirischen Faktor zur Beschreibung von Umsatz- und Ve
 rweilzeiten der organischen Substanz. Damit wird jedoch eine Größe benutzt
 \, die zwar in vielen Fällen eine hohe Erklärungskraft hat\, aber nicht in
  einem direkten mechanistischen Zusammenhang mit der Kohlenstoffspeicherun
 g steht. Diese Tatsache ist seit Jahrzehnten bekannt\, hat aber wegen des 
 Fehlens \'besserer\' Parameter  bisher keinen Eingang in die Entwicklung v
 on Kohlenstoffumsatzmodellen gefunden. \n  \nDer Vortrag macht zunächst de
 utlich\, warum der \'Tongehalt\' keine geeignete Größe zur Modellierung vo
 n C-Umsatz ist. Daran schließt sich eine Zusammenfassung des aktuellen Sta
 ndes der Kenntnisse zu den Mechanismen des Kohlenstoffspeichergeschehens i
 n Böden an. Es folgt eine Wichtung der bekannten Mechanismen im Hinblick a
 uf ihre mögliche quantitative Bedeutung. Schließlich werden eigene Ergebni
 sse vorgestellt\, die nahelegen\, dass in sauren Böden der Prozess des Lig
 andenaustausches zwischen funktionellen Gruppen der organischen Substanz u
 nd einfach koordinierten Hydroxylen an Mineraloberflächen dominiert. \n  
 \nDaraus wird gefolgert\, dass in sauren Böden nicht die Menge\, sondern d
 ie Oberflächenreaktivität der Tonteilchen das Kohlenstoffspeichergeschehen
  bestimmt. Für Modellierungsvorhaben wird der Parameter \'Oberflächenbindu
 ngsplatzdichte\' (engl. hydroxyl site density) als mögliche\, mechanistisc
 h begründete Alternative zum Tongehalt vorgeschlagen.\n
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SUMMARY:Dr. Markus Kleber\, Institut für Bodenkunde und Pflanzenernährung\,
  Universität Halle-Wittenberg: Wie funktioniert die Ton-Humuskopplung
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