Integrierte Betrachtung der Grundwasserhochstände in der Gemeinde Tacherting (Bayern)

Patrick Keilholz1, Markus Disse2, Punit Kumar Bhola2
1 Büro München, DHI-WASY GmbH
2 Technische Universität München, Lehrstuhl für Hydrologie und Flussgebietsmanagement

O 7.1 in Grundwasserhochstände - Ursachen und Lösungsansätze

15.04.2016, 13:45-14:00, Plank Hörsaal, Geb. 40.32

 

Die extremen Niederschläge im Juni 2013 haben in vielen Gemeinden Bayerns neben dem bekannten Flusshochwasser zu einem starken Anstieg des oberflächennahen Grundwassers geführt. Die Folgen waren zahlreiche überflutete Keller, Straßen und landwirtschaftliche Flächen. Besonders betroffen war die Gemeinde Tacherting an der Alz. Bekanntlich können viele Einflüsse die Grundwasserstände beeinflussen (Abbildung): Waren es die Starkniederschläge, das Drängewasser vom Fluss oder andere Ursachen? Unter Einbeziehung von Bürgern, der Gemeinde und dem Wasserwirtschaftsamt Traunstein wurden mit Hilfe eines gekoppelten Grundwasser-Oberflächenwasser-Modells (MIKE SHE) die Einflüsse auf die Grundwasserstände analysiert. Die Berechnungen belegen, dass insbesondere die Kombination aus Starkniederschlag und Flusshochwasser die schadensträchtigen Grundhochwasserstände bewirkt. Darüber hinaus wurden Maßnahmen entwickelt, mit denen zukünftig ein Grundhochwasser verhindert werden kann.

 

Mögliche Ursachen für die Entstehung von Grundhochwasser
Mögliche Ursachen für die Entstehung von Grundhochwasser



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