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DESCRIPTION: \nVulkanische Gase wirken auf die organismische Umwelt. Von gr
 ößter Bedeutung sind hierbei lokal begrenzte Gebiete vulkanogener CO2-Gase
 xhalationen\, sog. Mofetten.  Die CO2-Konzentrationen in der Bodenluft kön
 nen hier bis zu 100% erreichen.  Die bisher gemessenen atmosphärischen Höc
 hstkonzentrationen in Talsenken erreichten 83% CO2 in der Umgebungsluft (0
 \,038% sind normalerweise in der Atmosphäre!). In dieser gefährlichen Umge
 bung sterben die meisten Tiere sofort ab. Einige haben sich aber an die ho
 he CO2-Konzentration angepasst und ziehen sogar Vorteile daraus.\nManche P
 flanzen und Pilze sind noch wesentlich adaptiver als Tiere und haben sogar
  spezielle Formen der Mofettophilie entwickelt. Bestimmte Carex- und Phrag
 mites-Arten tolerieren bis zu 100% CO2 in Boden und Atmosphäre. In der Eif
 el\,  im Westen Tschechiens und in der Toskana kann man Mofetten schon von
  weitem an der speziellen Vegetation erkennen.  Auch kann man wegen der Ab
 sorption von IR-Strahlung durch CO2 und seiner größeren Dichte gegenüber L
 uft in manchen Talsenken Italiens Treibhaus-Effektstudien betreiben.Die Te
 mperaturerhöhungen der Luft durch vulkanogenes CO2 erreichen dort bis zu 3
 0°C. Vulkanische Gase stellen aber auch eine Bedrohung von Menschen dar.  
 Die CO2-Katastrophe am Nyos-See kostete etwa 1700 Menschen das Leben.\n 
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SUMMARY:Prof. Dr. Hardy Pfanz\, Angewandte Botanik\, Universität Duisburg-E
 ssen (Homepage): Mofetten - Ein Ökosystem im vulkanischen CO2
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