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SV 05: Forschungsförderung durch die DFG - Tipps für Nachwuchswissenschaftler

Dienstag, 02.10.2007: 13:30-15:00 Uhr, H 12, NW I

Leitung: Herbert Popp (Bayreuth)

Die DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) ist nach wie vor die wichtigste Institution zur Einwerbung sogenannter „Drittmittel“ der Forschungsförderung. Bei der Begutachtung und der Entscheidung über die Bewilligung eingegangener Anträge spielt zwar die Frage der Exzellenz eines Antrags die uneingeschränkt wichtigste Rolle. Es zeigt sich aber darüber hinaus aus der Erfahrung der amtierenden Fachkollegiaten, dass offenbar ein gewisser Anteil von Antragstellern recht wenig mit der Organisationsstruktur und den Usancen der Antragstellung vertraut ist – trotz aller im Internet abrufbarer Merkblätter. Bei einigen jüngeren Kollegen scheint zudem eine gewisse Hemmschwelle zu existieren, überhaupt mit einem Antrag an die DFG heranzutreten.

In der Sitzung soll deshalb versucht werden, aus der Sicht von mit den DFG-Geschäften vertrauten Personen praktische Hinweise und Empfehlungen zu geben sowie irrige Gerüchte auszuräumen – vor allem auch Nachwuchswissenschaftler zu einer verstärkten Antragstellung zu ermuntern. Die vier Personen, die als Informanten zur Verfügung stehen, haben derzeit in der DFG folgende Funktionen:

Roland Mäusbacher, Mitglied im Senat der DFG (als Vertreter der Geowissenschaften)
Johannes Karte, Fachreferent für Geographie bei der DFG
Helmut Brückner, Mitglied des Fachkollegiums Geographie, Physische Geographie („Fachgutachter“)
Herbert Popp, Mitglied des Fachkollegiums Geographie, Humangeographie („Fachgutachter“)

Bei ihren Eingangsstatements gehen die Referenten u.a. auf folgende Aspekte ein: Welche Antragsverfahren gibt es? Wie erfolgt der formale und zeitliche Ablauf einer Bearbeitung eines Antrags? Wie hoch sind die Bewilligungsquoten in der Geographie? Wie kommen die jährlich zur Verfügung stehenden Summen an Fördermitteln pro Fach im Normalverfahren zustande? Was ist bei der Antragstellung mit Finanzierung einer eigenen Stelle besonders zu beachten? Welche fachübergreifenden Förderinstrumente der DFG gibt es (SFB, SPP, Forschergruppen) und wo können sich derzeit Geographen daran beteiligen? Welche künftigen Vernetzungsinitiativen sollten Geographen leisten, um die Chancen ihrer Forschungsförderung zu verbessern? Welche praktischen Tipps kann man Nachwuchswissenschaftlern bei der Antragstellung geben?

Im Anschluss an die Kurzinformationen sollen vor allem vielfältige Fragen aus dem Kreis der Teilnehmer möglich sein, die nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet werden.



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