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AK 14: AK Religionsgeographie

Donnerstag, 04.10.2007: 09:00-13:00 Uhr, S 80, NW II

Edgar Wunder (Heidelberg)

Aktuelle Kontroversen und Streitfragen in der Religionsgeographie

Diese Arbeitskreissitzung führt Vertreter unterschiedlicher Richtungen in der Religionsgeographie zu einem genauso kontroversen wie konstruktiven Dialog zusammen. Umstritten ist beispielsweise die theoretische Orientierung der Religionsgeographie, die Bedeutung des Religionsbegriffs selbst, die Exklusivität eines „geographischen“ Zugangs zum sozialen Phänomen der Religion und damit die Abgrenzung zu anderen Zweigen der Religionsforschung, die Verpflichtung auf einen methodologischen Agnostizismus und damit das Verhältnis zur Theologie, ihre Anschlussfähigkeit an die aktuelle Theoriediskussion in der Sozial- und Kulturgeographie sowie auch die empirische Befundlage, ob in Europa eine „Rückkehr der Religion“ zu konstatieren sei, oder ob auch außerhalb Europas Säkularisierungsprozesse dominieren. Diese und andere Fragen diskutieren:

Andrea Gerhardt (Kassel)
Benno Werlen (Jena)
Christoph Bochinger (Bayreuth)
Edgar Wunder (Heidelberg)
Florian Scherz (Erlangen)
Gisbert Rinschede (Regensburg)
Reinhard Henkel (Zagreb)
Thomas Schmitt (Bonn)

Zunächst (9.00 – 10.30 Uhr) werden alle Referenten ihre Position thesen-artig in nur jeweils 10 Minuten umfassenden Plädoyers darlegen. Es folgt eine ausführliche Podiumsdiskussion zwischen den Referenten (10.30 Uhr – 12.00 Uhr), an der sich auch das Publikum mit beteiligen kann. Den Abschluss (12.15 – 13.00 Uhr) bildet eine Mitgliederversammlung des Arbeitskreises Religionsgeographie.



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