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Extreme Naturereignisse, Adaption und Armutsbekämpfung in einer ländlichen Region Indiens

Susanne van Dillen (Bonn)

Dienstag, 02.10.2007: 09:00-09:25 Uhr

Der Beitrag basiert auf einem seit 2001 laufenden von der DFG und Weltbank geförderten Forschungsprojekt in West-Orissa, Indien. Das ca. 1900 km2 umfassende Untersuchungsgebiet ist abgelegen, durch extreme Naturereignisse gefährdet und weist hohe Armutsraten auf. Zentrale Fragen sind, wie sich Naturrisiken auf die Wohlfahrt und das Handeln von Haushalten und dörflichen Gemeinschaften auswirken, und wie sich deren Vulnerabilität und Resilienz messen lassen. Das entsprechende Verfahren sollte sich - auch bei knappen Planungsressourcen - sinnvoll in die Entwicklungsplanung einbringen lassen. Konkret geht es um die Identifikation räumlicher und sozialer Charakteristika ("Indikatoren"), die in diesem regionalen Kontext mit Vulnerabilität und Resilienz assoziiert sind, und um deren mögliche Verwendung in der Risikokartierung. Das Problem der Auswahl geeigneter Maßstabsebenen und Untersuchungseinheiten wurde beim Design der durchgeführten Panel-Erhebung einer räumlich stratifizierten Zufallsstichprobe von Haushalten berücksichtigt. Die Erhebung der relevanten Daten erforderte einen angemessenen Methodenmix.

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