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Gesellschaft schafft (Un-)Sicherheit! Über neue Perspektiven didaktischen Denkens im Geographieunterricht

Detlef Kanwischer (Flensburg)

Dienstag, 02.10.2007: 08:35-09:00 Uhr

(Un-)Sicherheit ist in den letzten Jahren nicht nur weltweit, sondern auch in Deutschland zu einem bestimmenden Thema der gesellschaftspolitischen Diskussion geworden. Stichworte hierfür sind: Folgeanschläge nach "9/11", steigende Jugendkriminalität und Installation von Überwachungskameras im öffentlichen Raum. Dies hat zur Folge, dass sich unterschiedliche Teildisziplinen der Geographie seit einigen Jahren verstärkt dieser Thematik zuwenden. Insbesondere die Arbeiten aus konstruktivistischer Perspektive zeigen, dass die Unterscheidungen von sicheren und unsicheren Orten das Ergebnis von sozialen und diskursiven Konstruktionen ist. Wenn Schüler auch wie Geographen die Welt erfinden, entdecken und enttarnen sollen, dann müssen sie lernen, wie die Blicke auf die Welt geordnet werden können. Mit diesem Anspruch wäre der Ausgangspunkt des Beitrages markiert. Anhand eines (Mini)Projekts aus dem Schulalltag zum Thema (Un-)Sicherheit werden neue Perspektiven didaktischen Denkens im Geographieunterricht diskutiert.

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