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(Un)Sicherheit geographisch unterrichten? Gedanken aus schulpraktischer Perspektive

Thomas Hoffmann (Karlsruhe/Bühl)

Dienstag, 02.10.2007: 09:00-09:25 Uhr

Unsicherheiten sind in allen Kulturen und Räumen, zu allen Zeiten unabdingbarer Bestandteil der Realität. Nichtsdestotrotz differiert gekoppelt an das Maß der Veränderung die diesbezügliche individuelle wie kollektive Wahrnehmung im raumzeitlichen Gefüge enorm. Die Veränderungen der vergangenen zwei Jahrzehnte - hervorgerufen durch den Zusammenbruch der jahrzehntelangen weltpolitischen Ordnung, die in alle Lebensbereiche hineinwirkende Globalisierung, den weltweit agierenden fundamentalistischen Terror sowie die Schreckensszenarien hervorrufende Klimaveränderung - sind unzweifelhaft gewaltig.
Angesichts der damit einhergehenden zunehmenden Unsicherheit ist die Frage zu stellen, inwieweit das Thema (Un-)Sicherheit als Thema im Geographieunterricht zu etablieren ist, wie es methodisch-didaktisch adäquat aufbereitet werden kann und inwieweit auf diesem Weg die reale bzw. subjektiv und/oder kollektiv empfundene (Un-)Sicherheit überhaupt beeinflusst werden kann.
Diese Aspekte sollen im Rahmen des Vortrages aus schulpraktischer Perspektive beleuchtet und in die aktuelle Diskussion eingebracht werden.

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