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Aktuelle stadt- und landschaftsökologische Probleme in Havanna und Lösungsansätze durch staatliche Raumordnung, Umweltpolitik bzw. kommunale Partizipation

Thomas Ammerl (München)

Montag, 01.10.2007: 10:35-11:00 Uhr

Der Autor stellt Ergebnisse seiner stadtökologischen Dissertation vor (http://edoc.ub.uni-muenchen.de/archive/00004771/), die in das internationale EU-Projekt CAESAR eingebunden ist. Mittels eines integrativ-interdisziplinären Forschungsansatzes werden anhand anschaulicher Probleme Havannas die Interaktionen zwischen natur- und humangeographischen bzw. planerischen Wirkungskomplexen analysiert. Den Abschluss bildet die Präsentation eines angewandten Renaturierungskonzeptes für eine informelle Müllhalde im Westen Havannas. Für die erfolgreiche Ausweisung des innerstädtischen Schutzgebietes war die enge Kooperation mit den relevanten kubanischen Akteuren aus Wissenschaft, Politik, Dienstleistung und Planung die unabdingbare Voraussetzung. Gleichzeitig war die ansässige Wohnbevölkerung von Beginn an in die Umgestaltungsmaßnahmen aktiv eingebunden. Dadurch konnte sie einen Beitrag zur Minimierung ihrer gesundheitlichen Risiken leisten und die Akzeptanz gegenüber dem Projekt erhöhte sich.

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