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Der Erweiterungs- und Nachbarschaftsraum der Europäischen Union: ein Risikoraum (?). Der Aufbau von Strukturen des Migrations- und Asylmanagements durch internationale Organisationen

Martin Geiger (Bonn)

Montag, 01.10.2007: 14:00-14:25 Uhr

Die Schaffung des Raumes der Freiheit, Sicherheit und Gerechtigkeit ist begleitet durch die Konstruktion der EU-Nachbarn als Risikoräume. Die EU-Konditionalitäten betonen die Vermeidung unerwünschter Zuwanderung. Maßgeblich setzen spezialisierte Organisationen (IOM, UNHCR, ICMPD, OSCE u.a.) diese neue EU-Geopolitik um. In den drei betrachteten Staaten (Albanien/Bosnien-Herzegowina/Ukraine) hat das Zusammenspiel lokaler und internationaler Akteure aber ein wichtiges politikfeldübergreifendes (nicht rein migrationsspezifisches) Ergebnis - u.a. wurde die Emanzipierung zivilgesellschaftlicher und politisch-bürokratischer Kräfte blockiert. Wie ist eine stärker endogen-bestimmte Steuerung und eine zivilgesellschaftliche Stabilisierung zu erreichen?

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