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GIS-gestützte räumliche Modellierung von Rutschgefahren am Beispiel von Buntsandsteingebieten in Nordhessen und Südniedersachsen (BRD)

Kinga Varga (Eichstätt) und Bodo Damm (Wien)

Dienstag, 02.10.2007: 13:35-14:00 Uhr

Arbeiten im Rahmen eines DFG-Projektes zielen darauf ab, die Verbreitung von Massenbewegungen in Nordhessen und Südniedersachsen zu erfassen und potenzielle Gefahrenbereiche durch Modelle vorauszusagen. In einem ersten Schritt wird ein Dispositionsmodell entwickelt, mit dem die räumliche Verbreitung der Rutschgefährdung beschrieben wird. Das Modell baut auf einem empirisch-statistischen Ansatz auf. Es berücksichtigt unterschiedliche Geofaktoren, die klassifiziert und zur Ableitung einer Hangstabilitätskarte mit Hilfe der CF-Analyse statistisch bewertet werden. Die Analysen erfolgen zunächst innerhalb eines Trainingsgebietes mit einer hohen Dichte an Rutschungsdaten und werden von diesem ausgehend auf ein Prognosegebiet ausgedehnt. Am deutlichsten mit der Verbreitung instabiler Geländebereiche ist der Faktor Hangneigung assoziiert. Darüber hinaus ist der Geofaktor Schichteinfallen für Verbreitung von Rutschgefahren von besonderer Bedeutung.

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