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GIS-basierte quantitative Bewertung der Hochwasserrisiken durch schadstoffbelastete Sedimente

Axel Sauer, Jochen Schanze und Ulrich Walz (alle Dresden)

Dienstag, 02.10.2007: 15:35-16:00 Uhr

Im Rahmen des RIMAX-Projektes "Entwicklung eines Schadstoffausbreitungsmodells zur stoffbezogenen Risikoanalyse und -bewertung extremer Hochwasserereignisse am Beispiel des Landkreises und der Stadt Bitterfeld (SARISK)" wird eine Methode zur GIS-basierten quantitativen Bewertung der Risiken durch hochwasserbürtige Schadstoffablagerungen entwickelt. Betrachtet werden die Schwermetalle Arsen, Blei, Cadmium und Quecksilber. Grundlage für die Bewertung sind die hydro- und stoffdynamisch modellierte Schwermetallverteilung sowie die GIS-basierte Analyse der Rezeptoren (z.B. Mensch). Mit Hilfe von Expositionsmodellen wird für den Rezeptor Mensch unter Berücksichtigung relevanter Pfade die Exposition bestimmt. Dosis-Wirkungs-Analysen dienen im Weiteren zur Ermittlung des toxischen und kanzerogenen Potenzials. Für ausgewählte Stoffe, Pfade und Rezeptoren lassen sich abschließend anhand von Hochwasser-Szenarien Karten mit Flächen unterschiedlicher stoffbürtiger Risiken erzeugen. Diese Risikobewertung wird in einem Web-basierten Entscheidungshilfesystem für das Hochwasserrisikomanagement lokaler Akteure aufbereitet.

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