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RaumSprache: Wie aus Worten Orte werden

Antje Schlottmann (Jena)

Dienstag, 02.10.2007: 13:35-14:00 Uhr

Sprache ist über ihre Bedeutung generierende Eigenschaft ein Mittel der subjektiven Aneignung wie der intersubjektiven Vergesellschaftung von Orten. Raumbezogene Sprache ist zudem ein machtvolles Instrument der Strukturierung und Organisation von Welt und Umwelt und damit auch ein Konstitutivum der Identifikation von und mit ihr.
Wie genau und unter welchen Bedingungen werden aber in der zur Verfügung stehenden Sprache durch Worte Orte? Und welche Relevanz haben sprachintern aufzufindende "Topo-Logiken" und verständigungsleitende Sprechakt-Routinen in der gesellschaftlichen (politischen, wirtschaftlichen) Praxis?
Der Beitrag stellt einen handlungszentrierten Ansatz für die systematische Erschließung der aufgeworfenen Fragen zur Diskussion. Die Basis bilden meine sozialgeographische Arbeit zum Verhältnis von Sprache und Raum und die damit verbundene Diskussion der Bedeutung sprachbezogener Forschung in der Geographie.

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