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Diskursanalyse als Methode des "linguistic turn" in der Humangeographie - Stand der Foschung

Annika Mattissek (Heidelberg)

Dienstag, 02.10.2007: 15:10-15:35 Uhr

Nachdem sich weite Teile der Humangeographie konzeptionell den theoretischen Implikationen des "linguistic turn" angeschlossen haben, besteht weiterhin große Unsicherheit darüber, wie der veränderten wissenschaftlichen Weltsicht auch in der empirischen Umsetzung Rechnung getragen werden kann. Eine vieldiskutierte Methode ist in diesem Kontext die Diskursanalyse.
Allerdings ist die Frage, was eigentlich genau Diskursanalyse ist, nicht einfach zu beantworten, denn unter diesem Sammelbegriff verbirgt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Herangehensweisen und theoretischer Perspektiven. Gemeinsam ist all diesen Ansätzen, dass sie die soziale Welt nicht als essentiell gegeben, sondern als Produkt sozialer Konstruktionen ansehen, die vor allem durch Sprache geschaffen und stabilisiert werden.
Der Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten derzeit diskutierten und angewendeten diskursanalytischen Perspektiven und Zugänge in der deutschsprachigen Humangeographie und ordnet diese in einen weiteren sozialwissenschaftlichen Kontext ein.

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