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Schulnetzplanung unter Schrumpfungsbedingungen

Sven Müller (Dresden).

Dienstag, 02.10.2007: 13:35-14:00 Uhr

Die durch demographische Prozesse sich abzeichnenden und zum Teil existierenden sozialräumlichen Veränderungen wirken sich auch auf die Schulnetzplanung aus. Damit einher gehen Änderungen der Verkehrsverteilung und des Modal Split. Durch die Schließung von Schulen verteilen sich Schüler auf andere Schulen und müssen gegebenenfalls längere Wege mit anderen Verkehrsmitteln zurücklegen, was sich u.a. auf die Ausgleichszahlungen der öffentlichen Hand für den Ausbildungsverkehr auswirken wird. Detaillierte Kenntnisse zu diesen komplexen Schulnetzen ist sowohl für öffentliche Entscheidungsträger als auch Verkehrsunternehmen somit eine wichtige Voraussetzung nachhaltiger Planung.
Für die Stadt Dresden wird hier ein Verkehrsmittel- und Schulwahlmodell vorgestellt, das als dynamisches nachfrageelastisches Modell diese Komplexität repräsentiert. Auf der Grundlage einer Schülerbefragung berücksichtigt dieses Modell Daten zur Schul- und Verkehrsmittelwahl. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren mit zunächst sinkenden und später wieder leicht steigenden Schülerzahlen liefert es optimale Lösungen für die Schulnetzplanung auf kleinräumiger Ebene.

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