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Das Modell der Didaktischen Rekonstruktion -ein konstruktivistischer Ansatz zur Veränderung von Alltagsvorstellungen in der Geographie

Sibylle Reinfried (Luzern)

Dienstag, 02.10.2007: 15:35-16:00 Uhr

Aus der Vorstellungsforschung ist bekannt, dass Schülerinnen und Schüler Alltagsvorstellungen in den Unterricht mitbringen, die nicht mit wissenschaftlichen Vorstellungen übereinstimmen. Die Kenntnis dieser Vorstellungen wird als erster wichtiger Schritt gesehen, um sie durch Unterricht zu verändern. Im Modell der Didaktischen Rekonstruktion werden wissenschaftliche Inhalte eng mit Alltagsvorstellungen von Lernenden verknüpft und aufeinander bezogen. In Wechselwirkung mit diesen Teilbereichen des Modells wird Unterricht konstruiert. Im Vortrag wird das Modell auf ein konkretes Beispiel aus der physischen Geographie bezogen und an ihm die Dimension von Wissenskonstruktion für den Geographieunterricht erläutert. Anschließend wird ein Unterrichtsarrangement, das auf der Basis des Models entwickelt wurde, und das über die Erzeugung eines "kognitiven Konfliktes" Vorstellungsänderungen erfolgreich einleitet, vorgestellt.

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