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Hinweise für LehrerInnen

Die Kultusministerien der einzelnen Bundesländer sind bereits über den Deutschen Geographentag 2007 Bayreuth, Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis, informiert und um Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung gebeten worden. Im Folgenden sind die relevanten Auszüge der Antwortschreiben abgedruckt:

Baden-Württemberg:

(Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg)
KMS 23-6753.6/2484 vom 03.05.2006:
"Die Entscheidung über die Anerkennung trifft (…) die Schulleitung. Dafür wird vorausgesetzt, dass das Angebot allgemein beruflich förderlich ist. Die Schulleitung kann nur dann die Lehrkraft vom Unterricht freistellen, wenn dies unter Berücksichtigung der schulischen Situation möglich ist. Diese Regelungen entsprechen der Verwaltungsvorschrift vom 21. Oktober 2002, die im Amtsblatt Kultus und Unterricht, Seite 343, veröffentlicht ist.
Demnach wäre der Antrag auf Anerkennung von der an einer Teilnahme interessierten Lehrkraft unmittelbar der Schulleitung vorzulegen."

Bayern:

(Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus)
KMS III.6 - 5 P 4160.3 - 6.42 563 / 42.994 vom 17.05.2006:
"Das Staatsministerium erkennt die Veranstaltung als eine die staatliche Lehrerfortbildung ergänzende Maßnahme für Lehrkräfte aller Schularten an, die Multiplikatorenaufgaben in den Fächern Geographie/Erdkunde, erfüllen. Diese Einschränkung ist im Blick auf den Umfang der Dienstbefreiung (max. 4 Schultage) notwendig. Eine Freistellung vom Unterricht kann vom Dienstvorgesetzten nur gewährt werden, sofern dies die schulische Situation erlaubt. Mit der Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung ist der Versicherungsschutz der Teilnehmer gewährleistet. Zuschüsse zu den Kosten der Teilnehmer können aus Mitteln der staatlichen Lehrerfortbildung nicht gewährt werden."
Die Regierungen und Ministerialbeauftragten erhielten einen Abdruck dieses Schreibens.
E-Mail-Konkretisierung vom 03.11.2006 (Herr Seiser):

Wenn es der Unterrichtserteilung nicht schadet, sind die Schulleiter grundsätzlich frei, ein oder mehrere Mitglieder des Kollegiums fahren zu lassen.

Berlin:

(Berliner Landesinstitut für Schule und Medien LISUM)
Schreiben vom 20.06.2006:
"(…) Diese Veranstaltung wird vom Berliner Landesinstitut für Schule und Medien als Lehrerfortbildung anerkannt."
Das LISUM hat im Berliner Bildungsserver (BeBiS) unter "Aktuelles - Übersicht bildungsrelevanter Veranstaltungen" auf die Veranstaltung hingewiesen.

Brandenburg:

(Ministerium für Jugend und Sport)
Schreiben vom 04.05.2006:
"Folgende Veranstaltung erkenne ich als im Interesse der Lehrerfortbildung an:
Titel:Deutscher Geographentag 2007 Bayreuth
Thema:"Umgang mit Risiken: Katastrophen - Destabilisierung -Sicherheit"
Termine:29.09.2007-05.10.2007
Zielgruppe:Lehrkräfte Geographie
Veranstaltungsort:Bayreuth
Fortbildungsart:Ergänzungsangebot zur staatl. Lehrkräftefortbildung
Die Entscheidung über die Teilnahme von Lehrkräften an der Veranstaltung treffen die staatlichen Schulämter bzw. die Schulleiter gemäß §7 Abs. 1 der Sonderurlaubsverordnung. Alle Kosten, die im Rahmen der Teilnahme anfallen, sind von den Teilnehmern selbst zu tragen."
Die staatlichen Schulämter erhielten eine Kopie des Anerkennungsschreibens.

Bremen:

(Landesinstitut für Schule)
Schreiben vom 12.10.2006
"(…) Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehen wir von einer Anerkennung einzelner Maßnahmen ab, da in Bremen die Verantwortung für eine Freistellung von Lehrkräften zur Teilnahme an einer Fortbildung bei der jeweiligen Schulleitung liegt. Insofern ist es den Anbietern freigestellt, Ihr Fortbildungsangebot auch direkt an die Bremer Schulen zu richten, ohne dass hierfür eine besondere Anerkennung ausgesprochen wurde."

Hamburg:

(Behörde für Bildung und Sport, Amt für Bildung)
Schreiben B 601 - 2 N vom 04.05.2006:
"(…) es liegt (… ) in der Befugnis der jeweiligen Schulleitung, Lehrkräften den Besuch von Fortbildungsveranstaltungen durch die Gewährung von Sonderurlaub zu ermöglichen. (…) Eine Anerkennung der Veranstaltung als Lehrerfortbildung wird nicht pauschal durch die Behörde ausgesprochen."
Ein Hinweis auf die Fortbildungsveranstaltung wurde an das Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung gegeben.

Hessen:

(Kultusministerium - Institut für Qualitätsentwicklung)
Die Hessische Landesregierung und das Hessische Kultusministerium haben entschieden, dass die Akkreditierung von Qualifizierungs- und Fortbildungsangeboten ausschließlich auf dem Weg der Online-Akkreditierung erfolgen soll.
Die Veranstaltung „Deutscher Geographentag 2007 Bayreuth, Kongress für Wissenschaft, Schule und Praxis“ führt innerhalb dieses Systems die Angebotsnummer: 032465501.

Mecklenburg-Vorpommern:

(Landesinstitut für Schule und Ausbildung)
Schreiben vom 16.10.2006:
"(…) teile ich Ihnen mit, dass das L.I.S.A. Mecklenburg-Vorpommern die Veranstaltung Deutscher Geographentag 2007 vom 29.09. bis 05.10.2007 in Bayreuth als Lehrerfortbildung anerkennt. Ich weise jedoch darauf hin, dass entstehende Kosten (Reisekosten, Teilnehmergebühren etc.) von Seiten des L.I.S.A. M-V nicht erstattet bzw. bezuschusst werden können. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer regeln eigenverantwortlich ihre Freistellung vom Unterricht."

Niedersachsen:

(Niedersächsisches Kultusministerium)
Schreiben 22.7-84219 vom 02.05.2006:
"(…) Niedersächsische Lehrkräfte haben die Möglichkeit, neben der dienstlichen Fortbildung Angebote anderer Träger, so genannter Dritter, zu nutzen und für die Teilnahme an diesen Veranstaltungen einen Antrag auf Sonderurlaub zu stellen. Über den Antrag entscheidet die zuständige Schulleiterin bzw. der zuständige Schulleiter abschließend. (…)
Sonderurlaub für die Teilnahme an beruflichen Aus- und Fortbildungsveranstaltungen kann nach §2 Nr.1 der Niedersächsischen Sonderurlaubsverordnung erteilt werden, wenn dienstliche Gründe (insbesondere Belange der Unterrichtsversorgung) nicht entgegenstehen und die Teilnahme für die dienstliche Tätigkeit von Nutzen ist."
Ein Hinweis auf die Veranstaltung wurde an die Redaktion des Schulverwaltungsblattes gegeben.

Nordrhein-Westfalen:

(Ministerium für Schule und Weiterbildung)
Schreiben vom 06.06.2006:
"(…) Das MSW spricht bislang bzw. zur Zeit keine Anerkennung oder Zertifizierung von Fortbildungsveranstaltungen aus."
Der Veranstaltungshinweis wurde auf „learnline“, einer Internetplattform für Lehrerinnen und Lehrer, veröffentlicht.

Rheinland-Pfalz:

(Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung des Landes Rheinland-Pfalz (IFB))
Schreiben vom 01.08.2006:
"(…) Sofern ein besonderer dienstlicher Nutzen der Teilnahme von Lehrkräften aus Rheinland- Pfalz an o.a. Veranstaltung vorliegt und Urlaub durch die Schulleitung bzw. Schulbehörde in Aussicht gestellt werden kann, besteht im Einzelfall die Möglichkeit der ausnahmsweise Anerkennung für einzelne Lehrkräfte. Diese ist beim Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend - Herr Ministerialrat Klein -, Postfach 32 30, 55022 Mainz zu beantragen. Es besteht jedoch keine Möglichkeit der Anerkennung der Veranstaltung insgesamt."

Saarland:

(Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft)
Telefonische Auskunft vom 16.10.2006 (Herrn Reinert):
Auch im Saarland wird von einer Anerkennung einzelner Maßnahmen abgesehen. Die Verantwortung für eine Freistellung von Lehrkräften zur Teilnahme an einer Fortbildung liegt bei der jeweiligen Schulleitung.

Sachsen:

(Sächsisches Staatsministerium für Kultus)
Schreiben 24-6753.60/1200/2 vom 11.05.2006:
"Ihr Angebot erweitert die durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus getragene Fortbildung, daher befürworten wir eine Teilnahme von interessierten Lehrkräften an o. g. Veranstaltung. Eine Freistellung dafür kann jedoch nur in Abhängigkeit von der Sicherung der Unterrichtsversorgung erfolgen."
Die Regionalschulämter wurden nachrichtlich von diesem Schreiben zur weiteren Veranlassung in Kenntnis gesetzt.

Sachsen-Anhalt:

(Landesinstitut für Lehrerfortbildung, Lehrerweiterbildung und Unterrichtsforschung)
Schreiben D 3.1-84.215 vom 26.04.2006:
"Die Veranstaltung wird als Ergänzungsangebot gemäß RdErl. des Kultusministeriums vom 6.12.2001 (SVBl. LSA S. 59) anerkannt. DieVeranstaltung erhält die Reg.-Nr. WT 2/07-061-01 LISA“. Den Teilnehmenden wird Dienstunfallschutz zugesichert. Die Entscheidung über Dienstbefreiung / Sonderurlaub trifft die Dienststelle. Bezüglich der Reisekosten gelten die Bestimmungen für Ergänzungsangebote / Ersatzangebote zur staatlichen Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer in Sachsen-Anhalt."

Schleswig-Holstein:

(Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen):
Schreiben IQSH 220 - 3341.10 vom 04.05.2006:
Anerkennung aus fachlicher Sicht erteilt. „Für die Anerkennung eines „dringenden dienstlichen Interesses“ und einer Dienstbefreiung sind im Einzelfall die Schulämter bzw. die Schulleiterinnen und Schulleiter zuständig. Ein Dienst-Unfallschutz besteht nur, sofern eine Dienstreisegenehmigung durch den Vorgesetzten erteilt worden ist (s. § 31 Abs. 1 des Beamtenversorgungsgesetzes vom 24.08.1976). Es besteht die Möglichkeit, dass eine Dienstreise ohne Verpflichtung zur Kostenerstattung genehmigt wird."

Thüringen:

(Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien)
Schreiben vom 22.05.2006:
"(…) wird die o. a. Veranstaltung unter der Reg.-Nr. ALX-87-4 als Fortbildung für Thüringer Lehrerinnen und Lehrer anerkannt. Kosten können nicht übernommen werden."