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Das Zukunftsforum:
Wissenschaft – Kultur – Gesellschaft

Die Universität und die Stadt Bayreuth haben mit dem Zukunftsforum eine gemeinsame Plattform gegründet, um zukunftsträchtige Themen im Gespräch zwischen Wissenschaft und Partnern aus Kultur, Technik, Wirtschaft und Politik zu reflektieren.
Das Zukunftsforum ist dem Dialog von Wissenschaft und Öffentlichkeit verpflichtet. Es soll in einer zunehmend ausdifferenzierten Gesellschaft und globalisierten Welt einen Beitrag zur Orientierung leisten, indem natur- und geisteswissenschaftliche Fragestellungen zusammengeführt und mit zentralen Zukunftsfragen der Gesellschaft verknüpft werden.

Die Universität Bayreuth ist als Bildungsstätte und kulturelle Einrichtung Teil einer der europäischen Aufklärung verpflichteten Gesellschaft. Die zunehmende technische, politische, wirtschaftliche und kulturelle Vernetzung der Welt fordert die europäische Gesellschaft heraus, über ihr Selbstverständnis neu nachzudenken. Das Zukunftsforum will dafür eine Plattform der Reflexion bieten, die einerseits wissenschaftliche Problemkreise mit außerwissenschaftlichen Themen der Gesellschaft und andererseits europäische mit globalen Wissenskulturen verbindet.

Die Stadt Bayreuth ist historisch maßgeblich geprägt durch die Zeit der Aufklärung im 18. Jahrhundert. Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth hat damals den Anschluss an die europäische Entwicklung gesucht und intensiven Austausch mit führenden Köpfen der Aufklärung gepflegt. Die Mitwirkung am Zukunftsforum ist die zeitgemäße Anknüpfung an diese Tradition. Toleranz und Humanität stehen heute in der globalisierten Welt im Kontext kultureller Vielfalt. Der Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis wird daher an internationale und nationale Persönlichkeiten verliehen, die sich um Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt verdient gemacht haben.

 

Memorandum zur Einrichtung des
“Zukunftsforum: Wissenschaft – Kultur – Gesellschaft“

     an der Universität Bayreuth (Februar 2008)

Letzte Änderung 15.08.2012