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DESCRIPTION:Das Georadar ist eine geophysikalische Methode\, die mit Hilfe 
 von Mikrowellen im Frequenzbereich von 10MHz bis 1200MHz hochauflösende St
 rukturanalysen des flachen Untergrundes bis etwa 50m ermöglicht. Die Haupt
 vorteile dieser Methode liegen hierbei neben der extrem hohen Auflösung\, 
 in der rasche Anwendbarkeit und der Zerstörungsfreiheit. Das Georadar erfa
 sst durch den Einsatz einer elektrischen Welle als Messimpuls in ersten Li
 nie Änderungen bestimmter elektrischer Parameter. Diese sind im wesentlich
 en die elektrische Leitfähigkeit und die relative Dielektrizitätskonstante
 . Die räumliche Verteilung dieser beiden Parameter ist wiederum eng mit de
 m geologischen Aufbau des Untergrundes verknüpft. Dadurch ist es möglich s
 elbst kleinräumige Heterogenitäten\, ob natürlichen oder künstlichen Urspr
 unges\, zu erfassen und mit einer geeigneten Messstrategie ihre zwei- und 
 dreidimensionale Ausdehnung zu ermitteln.\nDie Vorteile des Georadars mach
 en es inzwischen zu einem wichtigen Werkzeug bei der strukturellen Analyse
  von Lockersedimenten und Festgesteinen. Ebenso ist die hohe Auflösung gep
 aart mit der Möglichkeit des Einsatzes auch unter schwierigen Bedingungen 
 für Archäologen\, Urgeschichtler und Ingenieure ein zunehmender Anreiz die
 se Methode einzusetzen. Im Bereich der Altlasten kann das Potential des Ge
 oradars gepaart mit fundiertem geologischen Wissen neue Möglichkeiten der 
 Erkundung eröffnen. Trotz einer inzwischen fast standardmäßigen Verwendung
  des Georadars in manchen Bereichen tauchen noch immer neue Einsatzbereich
 e auf\, die zeigen dass das gesamte Potential dieser Methode noch nicht au
 sgelotet wurde.\nEs wird die Technik mit ihren Möglichkeiten und Grenzen e
 rläutert und ein Ausschnitt aus dem breite Spektrum möglicher Anwendungen 
 des Georadars an hand von Beispielen aus unterschiedlichen Bereichen gezei
 gt. Es wird das bisher kaum umgesetzte Anwendungspotential im Bereich Altl
 asten aufgezeigt. Neue Ergebnisse aus der Karbonatsedimentologie\, die für
  das Georadar ein noch weitgehend brachliegendes Endsatzgebiet sind\, werd
 en präsentiert.
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SUMMARY:Dr. Ulrich Asprion\, Institut für Geologie und Paläontologie\, Univ
 ersität Hannover: Das Georadar (Ground Penetrating Radar\, GPR): Technik u
 nd Anwendungsbeispiele aus den Bereichen Geologie\, Archäologie und Altlas
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