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DESCRIPTION:Die weitaus meisten Einschläge von Großmeteoriten (Asteroiden\,
  Kometen) auf den Oberflächen von Planeten und Ihren Monden haben singulär
 e geologische Strukturen (Meteoritenkrater\, Impaktstrukturen) erzeugt. Se
 lten\, aber auch von besonderer astronomischer Bedeutung\, sind synchrone 
 Mehrfacheinschläge mit dem Resultat von Doppelstrukturen oder multiplen Im
 paktstrukturen bzw. Impakt-Kraterketten. Insbesondere bei großdimensionier
 ten multiplen Impakten sind auf der Erde weitreichende Umweltkatastrophen 
 mit weltweit kollabierenden Ökosystemen vorstellbar. \n\nEin großer multip
 ler Impakt hat im Mittleren Tertiär (Oberes Eozän oder Oligozän) im Norden
  der Iberischen Halbinsel stattgefunden. Er umfaßt die bereits länger beka
 nnte 40 km messende Azuara-Impaktstruktur sowie das nahegelegene etwa 80 k
 m lange und 40 km breite Impaktbecken von Rubielos de la Cérida. Zusammen 
 mit einer weiteren Ringstruktur in unmittelbarer Nähe bilden sie eine über
  120 km lange Kraterkette. Impaktablagerungen weiter im Norden Spaniens la
 ssen vermuten\, daß das Einschlagsgebiet die Dimension von grob 300 km bes
 aß. \n\nBelegt ist der multiple Einschlag durch praktisch alle bekannten u
 nd anerkannten Impaktphänomene wie Morphologie\, geophysikalische Anomalie
 n\, Impaktbreccien\, Impaktschmelzgesteine\, Auswurfmassen und starke Effe
 kte einer Schockmetamorphose. Dieser multiple Impakt\, auf der Erde in die
 ser Form ohne Gegenstück\, ist zusammen mit den Impaktphänomenen Gegenstan
 d des Vortrags. \n\nWebseite zum Thema: www.impaktstrukturen.de.
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 tät Würzburg: Meteoritenkrater in Spanien
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