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DESCRIPTION:Pflanzen geben über die Wurzeln an den Boden Liganden ab (Hydro
 xycarbonsäure\, Aminosäuren)\, lösen dadurch Metallionen als Komplexe und 
 resorbieren so essentielle und andere Metalle. Die Identität und Stabilitä
 t der so entstehenden Komplexe ist vielfach unbekannt. Bestimmte Pflanzen 
 reichern einzelne Metalle spezifisch an. Die relative Biokonzentration der
  Metallionen (Anreicherungsfaktor BCF Pflanze/Boden) lässt sich auf Grund 
 von Stoffwechselschritten nicht direkt mit den Stabilitätskonstanten in Be
 ziehung setzen (ein 20-fach stabilerer Komplex führt also nicht zu einem 2
 0-fach höheren relativen BCF). Anreicherungen lassen sich jedoch mithilfe 
 einer durch Regressionsanalyse von Komplexstabilitätsdaten erhaltenen math
 ematischen Beziehung beschreiben.\nGestützt auf diese Gleichung wird das V
 erhalten ganzer Pflanzenorgane\, etwa des Blattwerks\, mit dem eines einze
 lnen Liganden verglichen (Biomasse als Ligandenäquivalent) und so eine Ken
 nzahl für das Metallfraktionierungsverhalten einer Pflanzenart gewonnen. S
 ie zeigt\, ob die Affinität zu Elementen wie Mn\, Ti\, Zr\, Ni\, Cu\, Zn\,
  Cd erhöht ist und diese evtl. so angereichert werden\, sodass Phytoremedi
 ation (Bodenreinigung durch gezielte Bepflanzung) möglich wird.\nGegenstan
 d zukünftiger Arbeiten wird die direkte elektrochemische Erfassung komplex
 chemischer Reaktionen in Wurzelexsudat und Moosschichteluaten sein\, sowie
  die Erklärung biogeochemischer Stoffkreisläufe.
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SUMMARY:Dr. Stefan Fränzle\, IHI Zittau: Verteilung von Elementen zwischen 
 Umwelt und Biomasse: ein komplexchemisches Problem
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