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DESCRIPTION:Die Wüsten und Halbwüsten Zentralasiens sind durch extrem konti
 nentale Bedingungen gekennzeichnet. Das Klima ist hier für Pflanzen besond
 ers ungünstig\, denn zusätzlich zur generellen Trockenheit treten auch noc
 h sehr niedrige Wintertemperaturen auf. Der weitaus größte Teil der Fläche
 n wird dennoch intensiv beweidet\, und gerade in der Mongolei ist nomadisc
 he Viehhaltung bis heute sehr verbreitet. Die verfügbaren paläoökologische
 n Daten zeigen\, dass diese Beweidung seit Jahrtausenden andauert\, und si
 cher gab es auch schon vor der menschlichen Besiedlung Großwildherden.\nFü
 r Pflanzen ergibt sich also insgesamt das Problem\, unter ungünstigen klim
 atischen Verhältnissen\, aber auch unter Beweidungsstress zu überleben. In
  dem Vortrag werden Ergebnisse zu diesem Thema aus der Gobi in der südlich
 en Mongolei vorgestellt. Dabei liegt der Schwerpunkt weniger auf ökophysio
 logischen Ansätzen als auf Vegetationskunde und Populationsökologie. In ei
 nem ersten Teil werden die wichtigsten Vegetationseinheiten und ihre räuml
 iche Verteilung beschrieben\, dann Schwankungen in der Artenzusammensetzun
 g unter den jährlich wechselnden Niederschlagsbedingungen\, aber auch unte
 r verschiedenen Beweidungsregimen dargestellt. Anschließend werden für aus
 gewählte Arten reproduktionsbiologische Eigenschaften wie Keimungsstrategi
 en und Bedeutung klonalen Wachstums besprochen und als Anpassungen an die 
 herrschenden Lebensbedingungen diskutiert.
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SUMMARY:Dr. Karsten Wesche\, Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg\, I
 nstitut für Geobotanik und Botanischer Garten: Wüstensteppen in der Süd-Mo
 ngolei: (Über-)Leben von Pflanzen trotz Kälte\, Trockenheit und Beweidung
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