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Internationale Union zum Studium sozialer Insekten

Zentraleuropäische Sektion


Die Zentraleuropäische Sektion der IUSSI stellt sich vor:

Soziale Insekten (Bienen, Wespen, Ameisen und Termiten) sind ideale Modellsysteme, um grundlegende biologische Fragen zu untersuchen. In den letzten Jahrzehnten wurden sie daher verstärkt zum Objekt wissenschaftlicher Forschung. Soziale Insekten sind nahezu überall in großer Dichte anzutreffen und spielen deshalb in den meisten terrestrischen Ökosystemen eine entscheidende Rolle. Ein Verständnis ökologischer Prozesse ist somit nur bei genauer Kenntnis der Lebensweise sozialer Insekten möglich.
Soziale Insekten leben in Staaten mit einer Arbeitsteilung zwischen sich fortpflanzenden und sterilen Individuen. Königinnen (und Könige) produzieren die Nachkommen, während Arbeiterinnen (und Arbeiter) die täglichen Arbeiten im Nest, wie Futtersuche, Nestinstandhaltung und -verteidigung übernehmen. Wie eine solche Kooperation zwischen "egoistischen" Individuen in der Evolution entstehen kann, war lange Zeit eines der wichtigsten Probleme der Evolutionsbiologie. 
Wissenschaftler, die sich für soziale Insekten interessieren, haben sich in der Internationalen Union zum Studium sozialer Insekten (IUSSI) zusammengeschlossen. Die IUSSI wurde 1951 während des Internationalen Entomologie-Kongresses in Amsterdam gegründet und besteht heute aus rund 15 regionalen oder nationalen Sektionen. Sie gibt eine international anerkannte, vierteljährlich erscheinende Zeitschrift, Insectes Sociaux, heraus und veranstaltet alle vier Jahre eine internationale Konferenz.

Die letzte internationale IUSSI-Tagung fand im Sommer 2010 in Kopenhagen in Dänemark statt und wurde von rund 700 Wissenschaftlern, die sich mit sozialen Insekten beschäftigen besucht. Die nächste internationale Tagung wird 2018 in Guarujá, Brasilien stattfinden.
Außerdem organisieren die einzelnen Sektionen nationale bzw. regionale Treffen. Die nächste europäische IUSSI-Tagung findet 2016 in Helsinki, Finnland statt.
Die deutschsprachige Sektion der IUSSI ist eine der größten regionalen Sektionen. Im Herbst 2007 änderte sie ihren Namen in "Zentraleuropäische Sektion" und öffnete sich damit für potentielle Interessenten aus anderen europäischen Ländern. Das Formblatt für die Beitrittserklärung zur Deutschsprachigen Sektion der IUSSI finden Sie hier.

Die letzte Tagung der Zentraleuropäischen Sektion fand im März 2015 in Lichtenfels in Deutschland statt.

Der Vorstand der zentraleuropäischen Sektion der IUSSI setzt sich zusammen aus

Judith Korb, Universität Osnabrück, Detuschland (Präsidentin)
Heike Feldhaar, Universität Bayreuth, Deutschland (Sekretärin) 
Susanne Foitzik, LMU München, Deutschland
Karl Crailsheim, Universität Graz, Österreich 
Wolfgang Kirchner, Ruhr-Universität Bochum, Deutschland 
Robin Moritz, Universität Halle, Deutschland
Marko Balint, Babes-Bolyai University Cluj-Napoca, Rumänien 
Jürgen Heinze, Universität Regensburg, Deutschland

Letzte Änderung 13.01.2016