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Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften

Juniorprofessur Atmosphärische Chemie - Prof. Dr. Anke Nölscher

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Bachelorarbeit

Feldmessungen mit einem DMPS - Charakterisierung der Ladungseffizienz

Rabea Schmidt (07/2012-09/2012)

Betreuer: Katharina Kamilli, Andreas Held

BSc-Arbeit, Universität Bayreuth, 53 S.

Im Rahmen des HaloProc Teilprojektes „Feld- und Laborstudien zur Partikelbildung aus ha-logenierten Vorläufergasen“ (HE 5214/5-1) wurde für Feldmessungen in Australien ein DMPS selbstgebaut. Der Charger, der Partikel nach dem Korona-Entladungsprinzip positiv lädt und das rDMA wurden charakterisiert, damit die Transferfunktion korrigiert werden kann. Die Ladungseffizienz des Chargers liegt unter der eines radioaktiven Neutralisators, die Wahrscheinlichkeiten für mehrfach Ladungen liegen sehr nah beieinander und sind für ein-fach Ladung niedriger und für zweifach und dreifach Ladung höher als die Wahrscheinlich-keiten eines radioaktiven Neutralisators. Die Partikel die anschließend im rDMA sortiert wur-den, sind größer als nach der bisherigen Transferfunktion angenommen. Die Ergebnisse für den Charger können nur für den im Labor gemessenen Größenbereich von 10 nm bis 60 nm angewendet werden, die Kalibrierung des Durchmessers kann über diesen Größenbereich hin-aus verwendet werden. Mit den Ergebnissen aus dem Labor können die Daten aus Australien korrigiert werden und dann weiterführend ausgewertet werden. In dieser Arbeit wurde ein Einfluss von Temperatur, relativer Luftfeuchte, Strahlung und Ozon auf die Partikelneubil-dung über Salzseen anhand der Rohdaten überprüft. Der Vergleich der verschiedenen Daten ergab keine sichtbaren Zusammenhänge, aber die Vermutung, dass die Partikelneubildung zumindest durch die Strahlung und den pH Wert der Salzseen beeinflusst wird, wurde nicht widerlegt.

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