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Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung

Bayreuth Center of Ecology and Environmental Research

Aktuelles
https://uni-bayreuth.de/pressemitteilung/erc-grant-2022

Prof. Dr. Johanna Pausch mit ERC Starting Grant ausgezeichnet

Johanna Pausch (Juniorprofessorin, Lehrstuhl f. Agrarökologie) wurde mit dem ERC Starting Grant, dem höchsten europäischen Forschungspreis, ausgezeichnet. Johanna Pausch bekommt 1,5 Millionen Euro für das Forschungsprojekt „MYCO-SoilC - Mycorrhizal Types and Soil Carbon Storage: A mechanistic theory of fungal mediated soil organic matter cycling in temperate forests“. Das Projekt soll Mechanismen aufklären, die zur Kohlenstoffspeicherung in Böden beitragen, die im Kampf gegen den Klimawandel eine zentrale Rolle spielen. Johanna Pausch erforscht die Wechselwirkungen zwischen organischem Kohlenstoff im Boden und atmosphärischem CO2 unter besonderer Beachtung der Mykorrhiza. Mithilfe innovativer Ansätze sollen Kohlenstoffflüsse in der Pflanze und im Boden visualisiert, Umsatzprozesse aufgeklärt und mithilfe der neusten Isotopentechnologien in Bayreuth den Beitrag der Mykorrhizapilze zur Kohlenstoffspeicherung im Boden zu erforscht werden. Das BayCEER freut sich sehr über die erfolgreiche Bewilligung des ERC Grants und gratuliert Johanna Pausch herzlich!


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https://uni-bayreuth.de/pressemitteilung/nature-index-young-universities

Universität Bayreuth ist bestplatzierte deutsche Uni beim „Nature Index Young Universities“

Im kürzlich veröffentlichten „Nature Index“ der „Leading 150 Young Universities“ erzielt die Universität Bayreuth den weltweit 19. Platz. Sie belegt damit den Spitzenplatz der gelisteten deutschen jungen Universitäten. Im neuen Ranking spiegelt sich die Forschungsstärke der Universität Bayreuth deutlich wider: Insgesamt belegt sie weltweit Platz 19. Fächerbezogen steht sie noch besser da: Die Geo- und Umweltwissenschaften liegen in dem Index auf Platz 10 weltweit.


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Einbeere "Blume des Jahres 2022"

Die Vierblättrige Einbeere (Paris quadrifolia) aus der Familie der Germergewächse (Melianthaceae) kommt als später Frühjahrsaspekt in der Krautschicht naturnaher und historisch alter Wäldern vor. Die Loki Schmidt Stiftung möchte mit der Wahl der Blume des Jahres 2022 auf den Schutz dieser Waldstandorte aufmerksam machen. P. quadrifolia fällt durch seine ungewöhnliche Wuchsform mit vier zu einem Quirl ständigen Blättern auf; die grünlich-gelbe Blüte ist im Gegensatz zur später erscheinenden dunkelblauen Beere recht unauffällig. Aktuelle Forschungsergebnisse aus dem BayCEER-IBG (Giesemann et al. 2020) zeigen, dass sich die Schattenpflanze die Hälfte ihres Kohlenstoffes von Pilzen liefern lässt. Ein umfangreiches Art-Portrait ist in der verlinkten Broschüre nachzulesen.


Forschung
https://uni-bayreuth.de/pressemitteilung/flechten

Chemische Eigenschaften von Schlüsselmetaboliten bestimmen die globale Verbreitung von Flechten

Flechten besiedeln alle Regionen der Erde, von den Polen bis zum Äquator. Es handelt sich um Lebensgemeinschaften von Pilzen und Algen zum beiderseitigen Vorteil. Dabei spielen die von den Pilzpartnern erzeugten Flechtenstoffe eine zentrale Rolle. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Bayreuth (Matthias Ullmann, Rainer Schobert und die BayCEER-Mitglieder Nicolai Nürk & Gerhard Rambold), der Universität Hohenheim (ehemaliges BayCEER-Mitglied Andreas Schweiger) und der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (Dagmar Triebel) hat jetzt herausgefunden, wie unterschiedliche Klimaverhältnisse die Eigenschaften von Flechtenstoffen und dadurch die Evolution sowie die globale Verbreitung von Flechten beeinflussen. Im Journal  „Ecology Letters“ stellen sie ihre Forschungsergebnisse vor.


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https://uni-bayreuth.de/vielfalt-oekologischer-funktionen-01e0c3308c99f36b

Neue Studie zur Biodiversität: Die Vielfalt ökologischer Funktionen auf Meeresinseln sinkt

Die Artenvielfalt von Ökosystemen hat sich weltweit unter dem Einfluss des Menschen stark verändert. Ein Forschungsteam mit Manuel Steinbauer (Sportökologie) hat diese Prozesse am Beispiel von Vögeln auf ozeanischen Inseln untersucht. Die in „Science Advances“ veröffentlichte Studie zeigt: Die Zahl gebietsfremder Arten, die sich neu ansiedeln, ist oft höher als die Zahl der unter anthropogenen Einflüssen ausgestorbenen Arten. Doch können die zugewanderten Arten die diversen ökologischen Funktionen ausgestorbener Arten nicht in vollem Umfang ersetzen. Einheimischer Artenschwund bewirkt daher langfristig eine Vereinheitlichung von Ökosystemen und ihrer Funktionen.


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Bücher & Literatur

Neuerscheinung: Springer Handbook of Atmospheric Measurements

Brandneu erschienen ist das Springer Handbook of Atmospheric Measurements (Editor: Thomas Foken). Von den 140 Autor*innen des 1761 Seiten (!) umfassenden Handbuchs sind 14 Autor*innen (ehemalige) UBT Mitarbeiter*innen und BayCEER-Mitglieder. „Das Buch enthält auch - das war mir wichtig - viele Messmethoden aus der Ökologie mit Atmosphärenbezug, so dass es für viele Gruppen im BayCEER interessant sein sollte”, so Thomas Foken. Das Handbuch ist für Uni-Mitarbeiter*innen frei zugänglich. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Flyer.


 

Aktuelle Termine


BayCEER-Kolloquium:
Do. 20.01.2022
Solving social and ecological challenges by starting a business? How social entrepreneurial teams create new solutions
Do. 27.01.2022
BayCEER Mitgliederversammlung
Digitale Vortragsreihe KlimaDiskurse (bayklif):
Di. 08.02.2022
10.000 Klafter Holz oder eine grüne Menschenfreude?
Ökologisch-Botanischer Garten:
So. 06.02.2022
Führung | Edel und gut? Tropenhölzer und heimische Alternativen
So. 20.02.2022
Vortrag "Zwischen Elburs und Zagros: Auf botanischer Sammelreise im Irak"
Wetter Versuchsflächen
Luftdruck (356m): 984.5 hPa
Lufttemperatur: 1.2 °C
Niederschlag: 0.0 mm/24h
Sonnenschein: <1 h/d
Wind (Höhe 17m): 13.7 km/h
Wind (Max.): 32.8 km/h
Windrichtung: SW

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Globalstrahlung: 0 W/m²
Lufttemperatur: -1.5 °C
Niederschlag: 0.0 mm/24h
Sonnenschein: <1 h/d
Wind (Höhe 32m): 0.0 km/h

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