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Herkunftszuordnung von Lebensmitteln: Pilze und Kakao

Simon-Nüssel-Stiftung

Von 11/2017 bis 12/2019

Projektleiter: Gerhard Gebauer
Mitarbeiter: Stefan G. Bindereif

Die Isotopenzusammensetzung der Elemente Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff in Naturprodukten wird im Wesentlichen durch die geographischen (Breitengrad, Entfernung zu Ozeanen, Nähe zu Gebirgen), klimatischen (Temperatur, Niederschlag) und geoökologischen (Bodenverhältnisse, landwirtschaftliche Nutzung) Gegebenheiten am Ort ihrer Entstehung bestimmt. In den letzten Jahren hat sich daher die Häufigkeitsanalytik stabiler Isotope als überaus erfolgversprechende Technik zur Zuordnung der geographischen Herkunft von Lebensmitteln entwickelt. Besonders sichere Aussagen zur Herkunft von Lebensmitteln werden durch die Multielement-Isotopenanalyse erreicht. Erfolgreich eingesetzt wurde die Methode bereits bei der Herkunftszuordnung von Wein, Fruchtsäften, Honig, Milch und Fleisch.

In diesem Projekt wird erstmalig mit Hilfe von Multielement-Isotopenanalytik die Herkunft von Pilzen (insbesondere Pfifferlingen) und Kakaobohnen zurückverfolgt.



Letzte Änderung 08.05.2019