Blütendüfte von Ölblumen als Lockmittel für Ölbienen

DFG: DO 1250/3-1

Von 08/2008 bis 08/2011

Projektleiter: Stefan Dötterl
Mitarbeiter: Irmgard Schäffler

Bienen sind weltweit die wichtigsten Bestäuber von Blütenpflanzen. Bei der Anlockung der Bienen spielen Blütendüfte eine wichtige Rolle. Allerdings weiß man sogar beim Modelorganismus Honigbiene noch wenig über die spezifischen Signale, welche die Bienen nutzen, um geeignete Wirtspflanzen zu finden. Generalistische Bienen, wie die Honigbiene, dürften im Gegensatz zu spezialisierten Bienen eine Vielzahl von Substanzen nutzen, um geeignete Wirtspflanzen zu finden. Sie müssen nicht, wie spezialisierte, oligolektische Bienen, bestimmte Pflanzen auffinden. Kürzlich wurde gezeigt, dass die auf Lysimachia spezialisierte Ölbiene Macropis, welche nicht nur Pollen sondern auch fettes Blütenöl sammelt, effektiv vom Blütenduft angelockt wird. Die Komponenten, welche für die Anlockung verantwortlich sind, sind allerdings noch unbekannt. Ziel des neuen Projekts ist es mittels chemischer und chemisch-elektrophysiologischer Analysen in Kombination mit Verhaltenstests das chemische Prinzip der „Wirtspflanzenfindung“ der Ölbienen Macropis und Rediviva (Melittidae, Melittinae) zu entschlüsseln.

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