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Angebotene Master-Arbeiten

Masseverlust von Totholz 13 verschiedener Baumarten nach neunjähriger Abbauphase

Ansprechpartner: Werner Borken

Priming durch Totholz

Ansprechpartner: Werner Borken

Stickstoff- und Phosphortranslokation zwischen Boden und Totholz durch saprotrophe Pilze

Ansprechpartner: Werner Borken

Translokation von Kohlenstoff zwischen Totholz und organischer Auflage

Ansprechpartner: Werner Borken

Umverteilung von Wasser im Boden durch das Myzel saprotropher Pilze

Die Austrocknung der oberen Bodenschichten ist oft verbunden mit einer substantiellen Reduktion der C-Mineralisation. Eine mögliche Umverteilung von Wasser von feuchteren zu trockeneren Zonen im Boden durch das Myzel von saprotrophen Pilzen („hydraulic redistribution“) könnte jedoch zu einer Verminderung des Effekts auf die C-Mineralisation führen. Die Fähigkeit zur Relokation von Wasser, wie sie bereits für die Wurzelsysteme von einigen Pflanzenarten bekannt ist, könnte auch eine Ursache für die erhöhte Konkurrenzfähigkeit der saprotrophen Pilze gegenüber Bakterien unter trockenen Bedingungen sein. In einem Laborversuch mit Mesokosmen sollen daher verschiedene Pilzarten mithilfe markierter Isotope dahingehend untersucht werden, ob ihre Myzelnetzwerke zur Relokation von Wasser im Boden beitragen und wie dies die Mineralisation von organischer Substanz beeinflusst.

Ansprechpartner: Egbert Matzner, Alexander Guhr

Wie schnell schreitet Bodenentwicklung voran?

In dieser Arbeit soll eine Meta-Analyse von bereits publizierten Chronosequenz-Studien zur Bodenentwicklung angefertigt werden. Anhand von Chronosequenzen lassen sich Prozesse der Bodenentwicklung nachvollziehen. Chronosequenzen bestehen aus einer Reihe von Standorten, die unterschiedliche Stadien der Bodenentwicklung repräsentieren und deren Alter bekannt ist. In den letzten Jahrzehnten sind sehr viele Chronosequenz-Studien über die Bodenbildung in Gletschervorfeldern, auf marinen Terrassen und auf unterschiedlich alten Dünen und Lavafeldern publiziert worden. In der Arbeit sollen diese Daten aus Publikationen extrahiert und zusammen analysiert werden. Anhand der so gewonnenen Daten soll die Frage beantwortet werden, wie schnell sich Humusvorräte, Eisenoxide und Phosphor-Fraktionen in Böden unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen entwickeln.

Vorteilhaft für diese Arbeit sind:

Interesse an der langfristige Entwicklung von Ökosystemen, gute Englischkenntnisse und Freude am Lesen, an der Literaturrecherche und an der Synthese von Daten.

Ansprechpartner: Marie Spohn

Entwicklung mikrobielle Biomasse auf frischer Streu

Bei der Zersetzung von frischer Streu kommt es zu massivem Wachstum von mikrobieller Biomasse (Pilze + Bakterien). Die Methoden zur Bestimmung der mikrobiellen Biomasse sind vor allem für Mineralböden entwickelt und deren Eignung für frische Streu ist unklar. Hier gilt es mittels der Chloroform-Begasungs-Methode, bzw. mit der Substrat induzierten Respirationsmethode die Entwicklung der Mikrobiellen Biomasse und deren C, N und P Vorräten in initialen Stadien der Streuzersetzung zu verfolgen. Dies sollte gekoppelt werden mit Messungen der Respiration (CO2 Freisetzung) der Streu.

Ansprechpartner: Egbert Matzner