Beierkuhnlein, C; Riedel, R; Audorff, V: Vergleich der wasserchemischen Eigenschaften von Waldquellen der silikatischen Mittelgebirge, Bayreuther Forum Ökologie, 71, 87-101 (1999)
Abstract:
In den verglichenen Mittelgebirgen Thüringer Wald, Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Fichtelgebirge und Erzgebirge wurden jewils mindestens 48 Quellen hydrochemisch untersucht. Diese Quellen wurden i.d.R. auf der Grundlage eines Rasters systematisch ausgewählt und im Verlauf eines Jahres mehrfach beprobt. Sie wurden als Dauerflächen kartiert und ihre exakte Lage festgehalten. In Fichtelgebirge und Frankenwald wurde eine höhere Grundgesamtheit untersucht, weshalb dort von der systematischen Verteilung abgewichen werden konnte. Mit den ausgewiesenen Dauerflächen ist die Grundlage für künftige Vergleichsuntersuchungen gelegt. Eine räumlich differenzierte Beurteilung der Belastungssituation von Waldgebieten, und von deren zeitlicher Veränderung, wird angestrebt.

In diesem Beitrag werden die Daten der ersten Untersuchungsreihen miteinander verglichen. Es werden die Quellwasseranalysen aus den Sommerhalbjahren benutzt, da sie am ehesten einem Gleichgewichtszustand entsprechen und nicht kurzfristigen Schwankungen unterliegen, wie sie während der Schneeschmelze auftreten. Die bearbeiteten Mittelgebirge zeigen für eine Reihe von Messparametern räumliche Muster, die ökologisch gut interpretiert werden können. Insgesamt ist ein Gradient von West nach Ost zu erkennen. Dieser geht jedoch mit einem Wechsel der geochemischen Eigenschaften des Ausgangsgesteins einher (Porphyr im Westen, dann Tonschiefer, dann Granit), so dass eine abschließende Interpretation der Messwerte im Hinblick auf die Belastungssituation der Waldgebiete nicht möglich ist. Es wird jedoch angestrebt, weitere Mittelgebirge zu bearbeiten.

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