Ökologische Transformation – die Rolle der EU

Mo. 26.02.2024 (18:00-20:00), Iwalewahaus der Uni Bayreuth, Münzgasse 2, Bayreuth

Dr. Sven Schade DG Forschung und Innovation EU Kommission: Er ist ein Bayreuther Geoökologe, arbeitet seit mehr als 15 Jahren zur umweltbezogenen Forschungs- und Innovationspolitik in der Europäischen Kommission.  Er gibt eine Einführung in den ’Europäischen Green Deal von 2019‘ und zeigt Erfolge und Grenzen der Europäischen Ebene für die ökologische Transformation. In einer Diskussion soll Europäisches du Lokales zusammengeführt werden – Die Rolle von Wissenschaft und der Universitäten als ‚Transformations-Agenten’ verdient dabei besondere Aufmerksamkeit.

 

Der ‚Green Deal‘, die Beschleunigung der ökologischen Transformation der Gesellschaft, war die Priorität der derzeitigen Europäischen Kommission von Präsidentin Ursula von der Leyen. Aber welche Rolle spielen die Europäische Union und ihre Institutionen überhaupt und wo liegen ihre Grenzen im Zusammenspiel mit Nationalstaaten, Bundesländern und Kommunen?

Im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni scheint die ökologische Transformation in den Hintergrund zu treten gegenüber Sicherheit in Europa und der Welt. Die ökologische Transformation scheint kaum möglich ist sie doch zu langsam und generiert mehr und mehr Widerstände. Doch gibt es im Hintergrund zu täglichen Politik Fortschritte, die nicht offensichtlich sind und Angebote die Distanz zwischen dem Lokalen und Europäischen zu überbrücken.

 

Anke Herold ist Geoökologin und wissenschaftliche Geschäftsführerin des Öko-Instituts. Sie hat mehr als 20 Jahre lang an den internationalen Klimaverhandlungen in der deutschen und zeitweise auch der europäischen Delegation teilgenommen. In dieser Zeit fungierte sie als Verhandlungsführerin der EU zu Fragen der Transparenz, des Monitorings und der Verifikation bei den internationalen Klimaverhandlungen und der Ausgestaltung des Pariser Abkommens. Im Rahmen des IPCC war sie als Leitautorin und in anderen Rollen für verschiedene Berichte tätig.

Sie war von 2008 bis 2018 Forschungskoordinatorin für internationalen Klimaschutz am Öko-Institut. In diesen Jahren hat sie eine Vielzahl von Projekten auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene in einem breiten Themenspektrum geleitet, das die Ausgestaltung des internationalen Klimaregimes, die Bewertung und Umsetzung von klimapolitischen Instrumenten und Maßnahmen in den Sektoren Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Abfall.

 

Dr. Axel Paulsch befasst sich seit 2002 mit dem Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD), dem Forschungsbedarf aus CBD-Entscheidungen und vor allem der Vermittlung zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und umweltpolitischen Entscheidungen auf internationaler und nationaler Ebene.



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