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West-Nil-Fieber 

Das West-Nil-Fieber wird durch das West-Nil-Virus (Flaviviridae) verursacht. Das Virus zirkuliert zwischen Stechmücken und Vögeln. Bisher sind 949 verschiedene Vogelarten bekannt, die das West-Nil-Virus tragen können – das sind etwa 8,8% aller Arten weltweit (Tolsá 2018). Einige Stechmücken können neben Vögeln auch Säugetiere infizieren  (Farajollahi 2011).  Zwei Stechmückenarten hier in Deutschland von besonderer Bedeutung: Culex pipiens, die Gemeine Hausmücke (Hubalek 2013), und Aedes japonicus, eine invasive Art. Mit über 2000 Fällen in der EU (humane Fälle und Pferde) allein in 2018 überstieg dieses Jahr die kumulierte Zahl der Fälle von 2011 bis 2017 (ECDC 2018). Während eine Infektion in den meisten Fällen beim Menschen keine Symptome auslöst, kann sie in einzelnen Fällen zu Enzephalitis und bis zum Tod führen. 

Zu den Risikokarten: 2020 und 2021

West-Nil-Fieber

Abbildung: Cynthia Goldsmith, P.E. Rollin, USCDCP, Pixnio.

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