05.03.2026
SFB Mikroplastik
Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1357: "Mikroplastik – Gesetzmäßigkeiten der Bildung, des Transports, des physikalisch-chemischen Verhaltens sowie der biologischen Effekte: Von Modell- zu komplexen Systemen als Grundlage neuer Lösungsansätze"
Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1357: "Mikroplastik – Gesetzmäßigkeiten der Bildung, des Transports, des physikalisch-chemischen Verhaltens sowie der biologischen Effekte: Von Modell- zu komplexen Systemen als Grundlage neuer Lösungsansätze" erforscht die Entstehung, die Migration und die Effekte von Mikroplastik und erarbeitet neue Lösungsansätze für dieses immense Umweltproblem. Die ubiquitäre Kontamination der Umwelt durch Mikroplastik (MP), die damit verbundenen potenziellen Risiken für Ökosysteme und letztendlich für unsere Gesundheit ist in letzter Zeit sehr stark in den Blickpunkt des öffentlichen und wissenschaftlichen Interesses gerückt. Das junge Forschungsfeld MP hat sich bis dato vorwiegend auf die Entwicklung geeigneter Monitoringverfahren, die quantitative Abschätzung der Kontamination der Umwelt, die Identifikation relevanter Eintragspfade und auf erste Eintragsminimierungsansätze beschränkt. Ökotoxikologische Fragestellungen wurden zumeist mit Hilfe fabrikneuer Kunststoffen untersucht. Bei all diesen Ansätzen fehlte jedoch bislang ein fundamentales Verständnis von den physikalischen, chemischen und biologischen Prozessen, denen MP in der Umwelt unterworfen ist. Die wissenschaftliche Komplexität der Thematik MP erfordert für ein ebensolches Verständnis jedoch einen interdisziplinären Ansatz, der die traditionellen Fachgrenzen überbrückt.
https://www.sfb-mikroplastik.uni-bayreuth.de/de/index.html
05.03.2026
Rhizosphere Spatiotemporal Organisation - SPP 2089
Priority Programme
“Rhizosphere Spatiotemporal Organisation – a Key to Rhizosphere Functions” (SPP 2089)
This Priority Programme aims at the identification of spatiotemporal patterns in the rhizosphere and at the explanation of the underlying mechanisms. The key concept of the programme consists of approaching the rhizosphere as a self-organised system. Self-organisation arises from a cascade of feedback loops between root, microbiome and soil. Emerging patterns in the rhizosphere cannot be understood from studying the components in isolation. The overall hypothesis of the Priority Programme is that resilience emerges from self-organised spatiotemporal pattern formation in the rhizosphere.
https://www.ufz.de/spp-rhizosphere/
05.03.2026
ORDIAmur
Was verursacht Probleme bei der Wiederanpflanzung in Baumschulen und Obstbaubetrieben, die Äpfel wiederholt auf demselben Boden anbauen? Das interdisziplinäre Team von ORDIAmur hat dieses komplexe Thema untersucht und auf Basis neuester Erkenntnisse nachhaltige Gegenmaßnahmen entwickelt und getestet.
Was verursacht Probleme bei der Wiederanpflanzung in Baumschulen und Obstbaubetrieben, die Äpfel wiederholt auf demselben Boden anbauen? Das interdisziplinäre Team von ORDIAmur hat dieses komplexe Thema untersucht und auf Basis neuester Erkenntnisse nachhaltige Gegenmaßnahmen entwickelt und getestet. Ziel und Vorgehensweise: In Obstbaumschulen und Apfelplantagen weltweit besteht die Gefahr hoher Ernteausfälle, wenn Äpfel auf Böden gepflanzt werden, auf denen zuvor bereits Äpfel standen. Die Ursachen dieser Probleme sind noch nicht vollständig erforscht, und es fehlen nachhaltige Managementmaßnahmen. Das BonaRes-Projekt ORDIAmur hatte zum Ziel, Alternativen zur chemischen Bodendesinfektion zu entwickeln, die auf einem besseren Verständnis der Apfel-Wiederanpflanzungskrankheit basieren und sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch tragfähig sind. Daher arbeiteten Forschende von 14 deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen an diesem Thema. An drei Standorten wurden Referenzflächen mit Apfelkrankheit durch wiederholten Apfelanbau angelegt sowie Kontrollflächen, auf denen keine Äpfel kultiviert wurden. Humus, Nährstoffe und Strukturmerkmale des Bodens dieser Parzellen wurden analysiert. Die Organismen, vorwiegend Nematoden, Pilze und Bakterien, wurden mithilfe klassischer Isolierungsmethoden und moderner Sequenzierungstechniken charakterisiert. Pflanzen, die in Regenerations- und Kontrollböden wuchsen, wurden hinsichtlich Unterschieden in der Genexpression und im Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen in den Wurzeln untersucht. Wichtige Partner waren auch landwirtschaftliche Betriebe, die für Risikoanalysen befragt und auf denen Gegenmaßnahmen getestet wurden.
https://www.bonares.de/service-portal/projects/ordiamur
05.03.2026
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https://www.bayceer.uni-bayreuth.de/bod/en/forschung/proj/projekt.php?abgeschlossen=1
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