Bäche bieten Lebensraum für eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen, und sie sind vom Klimawandel besonders betroffen. Im Projekt AquaKlif - Einfluss multipler Stressoren auf Fließgewässer im Klimawandel untersuchen wir, wie sich steigende Temperaturen, eingeschwemmte Feinsedimente und schwankende Abflussmengen auf den Lebensraum Bach auswirken. Was dies für die Praxis bedeutet, diskutieren wir auf verschiedenen Ebenen. AquaKlif wird durch das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Bayerischen Klimaforschungsnetzwerks (bayklif) gefördert.

  

Aktuelles
https://www.obg.uni-bayreuth.de/de/gartenbesuch/newsletter/index.html#99415987

Wasserstrategien im Klimawandel: Das Thema bewegt

Ans aktuelle Bildungsprojekt „Von Pflanzen lernen: Wasserstrategien im Klimawandel“ angelehnte Themen standen im Mittelpunkt der traditionellen Sonntagsführung des Ökologisch-Botanischen Gartens der Uni Bayreuth im August. Die Veranstaltung war mit 180 Gästen seht gut besucht und zeigte, wie sehr die Problematik viele Menschen bewegt.


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http://www.bayceer.uni-bayreuth.de/aquaklif/de/dialog/gru/html.php?id_obj=161733

Korrespondenz Wasserwirtschaft: Fachbeitrag zu gelöstem Sauerstoff

Unter dem Titel "Ein begehrter Treibstoff: Gelöster Sauerstoff in Gewässern" zeigt das AquaKlif-Autorenteam um David Piatka in der DWA-Fachzeitschrift "Korrespondenz Wasserwirtschaft" den altbekannten Indikatorwert für Wasserqualität auf Landschaftsskala in neuem Licht. Dabei werden die Ergebnisse der Studie in Earth-Science Reviews vom Sommer 2021 aufgegriffen und methodisch vertieft.


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http://www.bayceer.uni-bayreuth.de/moorminuten/

Neu: Podcast "Moorminuten"

Die düsteren Moore der Vergangenheit werden heute von der Politik vermehrt als rettende Kohlenstoffsenken der Zukunft gehandelt. Im Podcast "Moorminuten" interviewen Katharina Blaurock und Lisa Kaule, die selbst am Lehrstuhl Hydrologie der Universität Bayreuth zu Niedermooren forschten, Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft zu Bedeutung, Zustand und Erhalt von Mooren. Was macht Moore aus? Welche Rolle können sie spielen für Klimaschutz, Wasserhaushalt und Artenvielfalt? Und wie renaturiert man ein Moor? Hören und schauen Sie rein unter:


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https://www.nature.com/articles/s41598-022-13219-9

Abschätzung des Stoffwechselzustands von Fließgewässern

David Piatka hat in Kooperation mit weiteren Forschenden aus AquaKlif ein neues Manuskript in der Zeitschrift "Scientific Reports" veröffentlicht. Mit einer Methoden-Kombination aus stabilen Isotopen, Modellierung und GIS-Techniken waren die Forschenden in der Lage, die Stoffwechselaktivitäten von sechs Standorten entlang dreier bayerischer Bäche im Hinblick auf den Sauerstoffkreislauf zu bewerten. Die Open-Access-Arbeit ist hier verfügbar:


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https://link.springer.com/article/10.1007/s10113-022-01926-y

Ausgerechnet: Der Wasserhaushalt bewaldeter Einzugsgebiete im Klimawandel

Wie wird es den Bächen unserer Mittelgebirge mit fortschreitendem Klimawandel ergehen? Wer hier rechnen statt Vermutungen anstellen will, braucht einen leistungsstarken Computer und Geduld: Mit einem regionalen Klimamodell-Ensemble und einem prozessbasierten hydrologischen Modell schätzen Lisa Kaule und PD Dr. Sven Frei zukünftige Entwicklungen des Wasserhaushalts am Beispiel des Lehstenbach-Einzugsgebiets im Fichtelgebirge ab. Die Ergebnisse wurden im Juni 2022 in der Zeitschrift Regional Environmental Change veröffentlicht.


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https://www.fau.de/2022/05/news/wissenschaft/langzeittrockenheit-in-franken/

Über Trockenheit und ihre Folgeerscheinungen für fränkische Gewässer

Hydrogeologe Professor Johannes Barth erklärt in einer Meldung der FAU Erlangen-Nürnberg die Ursachen für die stärkere Trockenheit in Franken, erläutert die Auswirkungen ausbleibender sowie übermäßig starker Niederschläge auf Gewässer und betont die wichtige Rolle des Sauerstoffs für die Lebensgemeinschaften in Bächen und Flüssen.


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https://www.unccd.int/news-stories/press-releases/chronic-land-degradation-un-offers-stark-warnings-and-practical

UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung veröffentlicht Bericht "Global Land Outlook"

In der im April 2022 veröffentlichten zweiten Ausgabe des "Global Land Outlook" warnt die UNO eindringlich vor fortgesetzter Versteppung und nennt Abhilfemaßnahmen. Bis zu 40% der Böden auf der Erde sind degradiert, die Hälfte der Menschheit ist direkt betroffen: wo wasser- und nährstoffspeichernder Boden weggeschwemmt oder fortgeweht wird, bleibt schließlich unfruchtbares Land zurück. Der Bericht geht davon aus, dass bis 2050 ohne Gegenmaßnahmen eine Fläche von der Größe Südamerikas zusätzlich versteppt. In der Agenda für die Wiederherstellung fruchtbarer Landflächen spielen das integrierte Boden- und Wassermanagement eine Schlüsselrolle.


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https://www.bayceer.uni-bayreuth.de/aquaklif/de/dialog/gru/html.php?id_obj=163708

Umweltbildungsprojekt "Wasserstrategien im Klimawandel"

Der 2021 in Kooperation mit AquaKlif erarbeitete Antrag war erfolgreich: Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz fördert 2022 das Bildungsprojekt "Von Pflanzen lernen: Wasserstrategien im Klimawandel". Schulklassen und Jugendgruppen setzen sich dabei im Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth aktiv mit verschiedenen Wasserfragen der Zukunft auseinander und diskutieren mögliche Lösungsansätze. Das Angebot kann ab sofort gebucht werden. Weitere Informationen unter:


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In den Medien
https://www.br.de/mediathek/video/nach-der-hitze-wie-viel-wasser-koennen-die-boeden-aufnehmen-av:62ebfa8fadbc770008ad33ef

Interviews im BR: Helfen Gewitter bei Dürre?

Hydrogeologe Prof. Johannes Barth erklärt Anfang August in zwei Interviews Fakten rund um die aktuelle Trockenheit: In der Frankenschau des Bayerischen Rundfunks steht die Frage im Mittelpunkt, dass angesichts der angekündigten Gewitter in Verbindung mit der anhaltende Hitzewelle regionale Überschwemmungen auftreten können, da der Boden das Wasser nicht aufnehmen kann. Ist diese Sorge berechtigt?


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https://twitter.com/HydroGeol_GZN/status/1555434417136582657/photo/2

Interview in den Erlanger Nachrichten: Chronische Wasserknappheit

Mitte Juli führte Markus Hörath von den Erlanger Nachrichten das Interview mit Hydrogeologe Prof. Johannes Barth. Einen Monat später hat es nichts von seiner Aktualität verloren: Wasserknappheit ist - über die aktuelle Dürrephase hinaus - ein chronisces Problem in Nordbayern, das sich durch den Klimawandel weiter verschärft. Darunter leiden unter anderem die Ökosysteme der Fließgewässer.


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Zum ökologischen Zustand der Flüsse

Wie können Bayerns Flüsse wieder in einen guten ökologischen Zustand versetzt werden? Die Doku "Die Flussretter" des Bayerischen Rundfunks berichtet an Main, Inn und Salzach über Wasserbau-Geschichte und aktuelle Renaturierungs-Maßnahmen, die von der Wissenschaft aufmerksam begleitet werden. Experten wie der Fischökologe Professor Jürgen Geist von der TU München etwa überprüfen am Inn, ob neu angelegte Fischpässe mit Kiesinseln und Auwäldern wirklich bei der Fortpflanzung helfen. An der Loisach gehen Forscher der TU München der Frage nach, inwiefern Wasserkraftwerke in naher Zukunft umwelt- und fischfreundlicher werden können.


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https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/politik/detailansicht-politik/artikel/der-kampf-ums-kostbare-nass.html#topPosition

Der Kampf ums kostbare Nass: Was ist dran?

Die Bayerische Staatszeitung geht der Frage nach, was an den Meldungen über Grundwassermangel in Bayern dran und ob die Versorgung mit Trinkwasser gesichert ist. Neben Experten aus dem Landesamt für Umwelt und regionalen Wasserwirtschaftsämtern kommt auch Hydrogeologe Prof. Johannes Barth zu Wort. Alle betonen, dass unser Trinkwasser sicher ist. Es sollte jedoch nicht verschwendet und noch stärker als bisher in Verbünden gewonnen und verteilt werden, um das lokal unterschiedliche Wasserdargebot ausgleichen zu können.


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https://www.daserste.de/unterhaltung/film/unser-wasser

Spielfilm, Dokus, Mitmach-Aktionen: #UnserWasser

Im März thematisiert die ARD in verschiedenen Formaten unseren Umgang mit Wasser: Der Spielfilm "Bis zum letzten Tropfen" sowie die gleichnamige Dokumentation zeigen - als fiktionale Geschichte sowie in der Realität - Konflikte in Deutschland rund um die kommerzielle Nutzung von Grundwasser im Angesicht abnehmender Vorräte. Die dreiteilige Doku-Reihe "Durst - Wenn unser Wasser verschwindet" gibt Einblicke in den Raubbau am Wasser und die Folgen aus internationalem Blickwinkel.


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Veranstaltungen
https://player.vimeo.com/video/636377182?h=4f328d36fb

Podiumsdiskussion zum Nachhören: Zukunft Wasser - Zwischen Dürre und Flut

Seit einigen Jahren ist in Deutschland immer wieder von sinkenden Grundwasserständen, extremer Trockenheit oder sogar von Wasserknappheit die Rede. Wie schnell aus einem Zuwenig an Wasser aber ein Zuviel werden kann, haben die jüngsten Hochwasserkatastrophen gezeigt. Wie sieht ein nachhaltiges Wassermanagement der Zukunft aus, und was können wir alle dazu beitragen? Den Livestream der Podiumsdiskussion vom 20. Oktober an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften mit Gewässerforscher Jürgen Geist, Klimaforscherin Julia Pongratz und Hydrogeologe Georg Teutsch gibt es hier:


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