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Die Uni Bayreuth auf der MS Wissenschaft 2026

 

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Vorsicht, wenn es summt und juckt!

Warum Mückenstiche gefährlich werden können

Stechmücken zeigen, wie eng Umwelt, Tiere und Menschen verbunden sind. Genau darum geht es bei One Health und Planetary Health: Beide Konzepte betonen die enge Verknüpfung von Mensch, Tier und Umwelt – und wie unsere Handlungen und Entscheidungen Klima und Natur beeinflussen. Durch Klimawandel, Reisen und Handel breiten sich Arten wie die Asiatische Tigermücke außerhalb ihrer ursprünglichen Heimat aus und können Krankheitserreger wie Chikungunya übertragen. Gleichzeitig können heimische Stechmücken neuartige Erreger wie das West-Nil-Virus aufnehmen und weitergeben. Mücken sind aber auch ein wichtiger Teil natürlicher Ökosysteme, denn sie dienen zum Beispiel als Nahrung für andere Tiere.

 

Die vier Bestandteile unseres Exponats

Kugelbahn: Was tun gegen Mücken?

Der Blickfang unseres Exponats ist eine große Kugelbahn aus Holz. Sie veranschaulicht vier Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Stechmücken, von der großen Herausforderung "Klimawandel stoppen" bis hin zur kleinen Maßnahme "Regentonnen abdecken". 

Auf der Seite "Mehr erfahren" haben wir noch weitere konkrete Handlungsmöglichkeiten gegen die Ausbreitung von Stechmücken für Sie zusammengestellt.

Präparate: Echte Mücken unter die Lupe nehmen

In Becherlupen sind tote Exemplare der Asiatischen Tigermücke und der heimischen Nördlichen Hausmücke zur Schau gestellt. Beide Mücken sind sehr klein - mit weniger als einem Zentimeter passen sie locker auf eine 1-Cent-Münze. Wie sich die Mücken an ihren Mustern dennoch gut unterscheiden lassen, können die Besuchenden mit zusätzlichen Handlupen in mehr als 10-facher Vergrößerung entdecken.

Animationsfilm: Was Mücken mit der Gesundheit des Planeten zu tun haben

Stechmücken sind ein Beispiel dafür, wie eng die Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen zusammenhängt. Darum geht es in einem zweienhalbminütigen Animationsfilm, der die Reise der Tigermücke aus ihrer tropischen Heimat in eine europäische Stadt zeigt.

Infografik: Der Kreislauf von mückenübertragenen Krankheiten

Die Grafik an der Wand soll die Übertragung zweier Viruserkrankungen durch Stechmücken veranschaulichen. Die Mücke dient jeweils als Überträger zwischen verschiedenen Wirten, zu denen auch Menschen gehören können.

Die Übertragungskreisläufe funktionieren nur innerhalb mehrerer Temperaturgrenzen, von denen das Überleben und die Vermehrung von Stechmücken und Viren abhängen. Das Dreieck in der Mitte veranschaulicht einen solchen Temperaturbereich für das Chikungunya-Virus, in dem es sich in der Asiatischen Tigermücke vervielfältigen kann.

 

 

 

Wer hat das Exponat gemacht?

Projektteam der Universität Bayreuth:

Name Funktion
Dr. Stephanie Thomas Postdoc am Lehrstuhl Biogeografie
Lukas Nietsch Technischer Angestellter am Lehrstuhl Biogeografie
Christine Pilsl Technische Angestellte am Lehrstuhl Biogeografie
Prof. Dr. med. Wilm Quentin Professor für Planetary and Public Health
Mirna al Masri Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Planetary and Public Health
Gunda Waldmann Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Planetary and Public Health
Paul Birkner Student im Master of Science Global Change Ecology

 

Umsetzung:

Finanzierung Universitätsverein Bayreuth e.V.
Kugelbahn oldworld
Animationsfilm Teejo Media
Stechmücken Prof. Dr. Stefanie Becker, Tierärztliche Hochschule Hannover und
Prof. Dr. Jonas Schmidt-Chanasit, Bernhard-Nacht-Institut für Tropenmedizin

 

Kontakt:

Projektkoordination
Dr. Stephanie Thomas
Postdoc Lehrstuhl Biogeografie

Telefon: 0921 55-2307
E-Mail: stephanie.thomas(at)uni-bayreuth.de

 

BiogeoLogo Chair of Planetary & Public Health Chair of Planetary & Public Health

 

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