04.10.2020

Faktencheck #2: Vernunftkraft über Gesundheitsgefährdung durch Infraschall

Faktencheck #2: Vernunftkraft über Gesundheitsgefährdung durch InfraschallInfraschall von Windenergieanlagen ist das Kernargument, mit dem Vernunftkraft eine Gesundheitsgefährdung von Anwohnern begründet. Ich habe die Ausführungen von Vernunftkraft einem wissenschaftlichen Review unterzogen.



https://www.bayceer.uni-bayreuth.de/infraschall/de/windenergi/gru/html.php?id_obj=157855

21.09.2020

Faktencheck: Vernunftkraft über Infraschall

Faktencheck: Vernunftkraft über InfraschallWie wissenschaftlich sind die Ausführungen von Vernunftkraft zum Thema Infraschall und Windenergie? Ein Faktencheck kommt zu einem vernichtenden Urteil.



http://www.bayceer.uni-bayreuth.de/infraschall/de/windenergi/gru/html.php?id_obj=157722

10.09.2020

Neue Studie des UBA zur Lärmwirkung von Infraschallimmissionen

Neue Studie des UBA zur Lärmwirkung von Infraschallimmissionen

Das Umweltbundesamt hat eine neue Experimentalstudie zur Lärmwirkung von Infraschall herausgegeben: Eine sehr aufwendige und methodisch gute Studie. Leider wird in der Zusammenfassung der entscheidende Punkt bezüglich des Infraschalls der Windenergieanlagen nicht erwähnt.

Die Studie kommt zu dem erfreulichen Ergebnis, dass Infraschall über oder knapp unter der Wahrnehmungsschwelle zu keinen körperlichen Reaktionen führt. Das deckt sich mit vielen Untersuchungen und auch z.B. mit der Beobachtung, dass starke Infraschalldrücke im PKW keine schweren gesundheitlichen Auswirkungen haben (vgl. Infraschall im Auto). Die auf die Testpersonen angewendeten Infraschall-Stimuli wurden lediglich als "etwas" bis "mittelmäßig" lästig empfunden.

Unglücklich ist jedoch eine Formulierung auf S. 68. Dort schreiben die Autoren:

Durch diese Ober- und Untertöne weist der Stimulus ein ähnliches Frequenzspektrum auf wie Windenergieanlagen, deren unterstes Frequenzband in Abhängigkeit von der Rotordrehzahl ebenfalls im Bereich um 1 Hz liegt (bei n = 20 U *min-1).

Der entscheidene Unterschied wird hier nicht erwähnt. Der Schalldruck! Bei den Versuchen wurden 105dB verwendet, Windenergieanlagen kommen laut der gleichen Publikation auf 60dB in 50m Entfernung (vgl. S. 64). Von der Schallleistung ist dies ein Unterschied vom Faktor 30.000. Der verwendete Stimulus ist somit in etwa so, wie wenn man das Triebwerk eines Jumbojets beim Start mit einem Rasenmähertraktor vergleicht.

Ich denke, die UBA Studie ist trotzdem sehr wertvoll. Sie zeigt klar, dass körperliche Schäden durch Infraschall selbst bei relativ hohen Schalldrücken nicht zu erwarten sind. Außerdem sollte sich sogar eine Belästigung von Anwohnern durch Infraschall von Windenergieanlagen ausschließen lassen. Im Grunde ist der Infraschall von Windenergieanlagen fast schon "Homöopathie" gegenüber den Schalldrücken der UBA-Studie. Wissenschaftlich macht es keinen Sinn, den Ausbau der Windenergie mit dem Infraschallargument zu blockieren.



https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/laermwirkungen-von-infraschallimmissionen


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