Betreuung durch das Mentorat

Die Promotionsordnung der BayNAT und die Ordnung von PEER behandeln das Mentorat jeweils in § 5.

Die Mentoren für das Promotionsprojekt werden bereits bei der Anmeldung zum Programm vorgeschlagen. Bewerber sollten sich daher vorab mit potentiellen Mentoren in Verbindung setzen, um ihre Bereitschaft und fachliche Eignung für das Vorhaben abzusprechen. Offiziell bestellt der BayNAT-Direktor nach erfolgreicher Bewerbung das Mentorat.

Zusammensetzung

Das Mentorat besteht in der Regel aus drei Wissenschaftlern, die das Forschungsthema aus verschiedenen Blickwinkeln fachlich betreuen können.

  • Der Betreuer/die Betreuerin der geplanten Promotionsarbeit ("Referent/in der Dissertation") muss prüfungsberechtigter Hochschullehrer/in der Graduiertenschule sein (Professor/innen, Junioprofessor/innen, Habilitierte und im Habil-Verfahren Stehende). Er/Sie übernimmt in der Regel den Vorsitz des Mentorats.

  • Als weitere Mentoren kommen prüfungsberechtigte und (maximal ein) nicht prüfungsberechtigtes promoviertes Mitglied in BayNAT (Assistenten, PostDocs) in Frage.

  • Mindestens zwei Mitglieder sollen dem Promotionsprogramm PEER an der Universität Bayreuth angehören. Eine/r davon muss Univ.-Professor/in an der UBT sein (Art. 2 Abs. 1 Nr. 1 BayHSchPG, keine Juniorprofs).

  • Ein nicht der BayNAT angehörender externer Mentor/externe Mentorin ist auf Antrag beim Direktor möglich, der über die Zulassung entscheidet. Mitglieder der BayNAT aus anderen Fachbereichen (Mathe, Physik, Chemie, Informatik, Geographie...) gelten hier nicht als "extern".

Kann ein Mentor die Arbeit nicht mehr betreuen, so benennt der Direktor (auf Vorschlag von Doktoranden nach Abstimmung mit dem Mentorat) ein Ersatzmitglied. Die Ordnung lässt die Gründe für den Rückzug aus dem Mentorat offen.

Aufgaben

Beispiel Betreuungsvereinbarung in BayNAT (.doc)

Es wird empfohlen, mit dem Betreuer eine "Betreuungsvereinbarung" abzuschließen. Für die Förderung im Rahmen der UBT Graduate School ist diese verpflichtend (Beispiel siehe oben).

Eine Aufgabe des Mentorats ist die Beratung des Doktoranden in der Forschung. Umgesetzt wird dies formell durch die Diskussion des im Programm vorgesehenen Forschungsplans und der jährlichen Zwischenberichte. Aber auch im ungeregelten Forschungsalltag stehen die Mentoren - insbesondere der Betreuer der Arbeit - für Fragen und Probleme zur Verfügung.

Hilfestellung gibt das Mentorat außerdem bei der Auswahl von Leistungen wie Lehrveranstaltungen, möglichen Auslandsaufenthalten und Konferenzen. Es trägt Sorge, dass eine ausgewogene Mischung aus  dem im Promotionsprogramm geregelten Leistungskatalog zusammengestellt wird, um sowohl fachliche
Kompetenzen als auch die Verbesserung der so genannten „Schlüsselkompetenzen“ zu fördern.
Die Leistungen werden durch das Mentorat (bzw. den Betreuer) bei der Zulassung zur Promotion formell vorgeschlagen und durch das Leitungsgremium bestätigt.

Das Mentorat betreut den Doktoranden auch beim Verfassen der Dissertation. Der Zeitpunkt der Einreichung der Dissertation sollte mit dem Mentorat abgesprochen werden.

Doktorand und Mentoren treffen sich dazu regelmäßig - sinnvollerweise mindestens einmal im Semester.