Das Kolloquium / Doktorprüfung

Das Kolloquium ist eine wissenschaftliche Aussprache zum Thema der Dissertation und verwandter Fachgebiete. Es dauert höchstens 90 Minuten und besteht aus einem wissenschaftlichen Vortrag von ca. 20 Minuten über die Arbeit und einer ausführlichen Diskussion.

Die Universitätsöffentlichkeit ist zum Kolloquium zugelassen, außer der Kandidat bestimmt innerhalb einer Woche nach der schriftlichen Einladung, dass die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden soll.

Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses leitet das Kolloquium, er verfasst außderdem die "Niederschrift" (das Protokoll). Es ist sinnvoll, mit dem Vorsitzenden die Verwendung von Medien vorab zu klären - in nichtöffentlichen Prüfungen wird der Vortrag zum Teil statt mit den gewohnten Vortragsfolien mit Postern und/oder Tafelanschrieben illustriert.


Benotung

Die Benotung des Kolloquiums erfolgt nach nichtöffentlicher Aussprache der Prüfer. Wenn sich die Mitglieder des Prüfungsausschusses nicht auf eine einheitliche Bewertung einigen können, so errechnet sich die Note als arithmetisches Mittel der entsprechenden Einzelnoten.

Um zu das Kolloquium zu bestehen, muss mindestens die Note 3,0 erreicht werden. Andernfalls kann nach zwei Monaten innerhalb der Frist von einem Jahr eine Wiederholung beantragt werden.

Die Gesamtnote der Promotion ergibt sich aus der Summe der doppelt gewichteten Note der Dissertation und der einfachen Note des Kolloquiums geteilt durch 3. Sie wird dem Kandidaten nach dem Kolloquium vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses mündlich eröffnet.

 

Notenschema:

0 mit Auszeichnung     
summa cum laude
0,10 bis 1,50    
sehr gut magna cum laude
1,51 bis 2,50 gut cum laude
2,51 bis 3,00 befriedigend rite